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Freie Wähler fordern sichere Lösung für Eltern und Kinder

Geh- und Radweg zum Waldkindergarten der Gemeinde Surberg soll gebaut werden

Einen sicheren Geh- und Radweg für Eltern und Kinder aus Hufschlag, Hallabruck und Ettendorf zum Waldkindergarten nähe Jahn haben die Freien Wähler Surberg bei der Gemeinde Surberg beantragt. Er soll an der nördlichen Seite der Betonstraße (links) entlang führen und beim Bahnübergang in Hufschlag losgehen.
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Einen sicheren Geh- und Radweg für Eltern und Kinder aus Hufschlag, Hallabruck und Ettendorf zum Waldkindergarten nähe Jahn haben die Freien Wähler Surberg bei der Gemeinde Surberg beantragt. Er soll an der nördlichen Seite der Betonstraße (links) entlang führen und beim Bahnübergang in Hufschlag losgehen.
  • VonGünther Buthke
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Mit dem Antrag der Freien Wähler Surberg, zwischen dem Waginger Bahngleis in Hufschlag und der Abzweigung nach Jahn einen Geh- und Radweg zu bauen, befasste sich der Surberger Gemeinderat in seiner Sitzung.

Surberg - Da noch eine zweite Variante ins Spiel gebracht wurde, nämlich den Geh- und Radweg bis zur direkten Einmündung zum Waldkindergarten weiterzuführen, wurde die Gemeindeverwaltung einstimmig beauftragt, die Kosten zu ermitteln, Gespräche mit den Bayerischen Staatsforsten zu führen und mögliche Förderungen für den Bau zu erfragen. Das Ergebnis soll anschließend dem Gemeinderat zur weiteren Entscheidung vorgelegt werden.

In ihrem Antrag hatten die Freien Wähler darauf hingewiesen, die viele Eltern aus Hufschlag, Hallabruck und Ettendorf ihre Kinder mit dem Fahrrad zum Waldkindergarten der Gemeinde Surberg fahren. In Hufschlag und Hallabruck seien bereits Geh- und Radwege bis zum Anschluss an die Betonstraße errichtet worden. Das genannte Teilstück für einen sicheren Weg zum Waldkindergarten fehle aber noch. Ab der Einfahrt Jahn gebe es eine sichere Straße (Waldweg) bis zum Standort des Waldkindergartens. Der Bau sollte aus Sicht der Freien Wähler auf der Nordseite der Betonstraße erfolgen, da eine Querung nach dem Bahnübergang durch die 20-km/h-Beschränkung gefahrlos erfolgen könne. Zudem seien der Grundverbrauch und der Eingriff in den Wald sehr gering. Nach Möglichkeit solle der Bau des Geh- und Radwegs noch 2022 erfolgen.

Klaus Weber (Bürgerliste) brachte eine zweite Variante ins Spiel, weil er befürchtete, dass Eltern und Kinder, die in Eile sind, möglicherweise nicht den längeren Umweg über den Waldweg nehmen. Deshalb schlug er vor, den Geh- und Radweg gleich bis zur Einmündung zum Waldkindergarten zu verlängern. Jakob Steiner (Freie Wähler) entgegnete, die Überlegung sei gewesen, wenn man beim Geh- und Radweg den bestehenden Waldweg nutze, sei dies eine Kostenreduzierung.

Uli Stöhr (CSU/Kommunale Wählervereinigung) betonte, man brauche den Geh- und Radweg wegen der Neubaugebiete. Für die dritte Bürgermeisterin Katharina Schallinger (CSU/Kommunale Wählervereinigung) war der Bau des Geh- und Radwegs eine preisliche Frage.

Andrea Grote (Bündnis 90/Die Grünen) schlug vor, bei zwei Möglichkeiten die Eltern zu befragen, damit der Geh- und Radweg dann auch angenommen werde. Bürgermeister Michael Wimmer (CSU/Kommunale Wählervereinigung) antwortete ihr, dass die Gemeinde noch nicht wisse, ob sie den notwendigen Grund von den Staatsforsten bekomme. Er wolle daher bei den Eltern keine Begehrlichkeiten wecken, sondern erst mit ihnen reden, wenn es spruchreif sei. Ob nun Variante A oder B, wichtig sei, eine zeitnahe, vernünftige und sichere Lösung zu finden, unterstrich schließlich Jakob Steiner (Freie Wähler).

Bjr

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