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Erfreuliche Entwicklung und Ausblick für 2022

Haushalt mit 9,5 Millionen Euro beschlossen: Das ist in Surberg geplant

Einstimmig beschloss der Surberger Gemeinderat in seiner Sitzung den Haushalt 2022 mit einem Gesamtumfang in den Einnahmen und Ausgaben von rund 9,5 Millionen Euro. Ferner genehmigte das Gremium den Stellenplan 2022 sowie den Finanzplan und das Investitionsprogramm von 2023 bis 2025. Kreditaufnahmen seien nicht vorgesehen, betonte Bürgermeister Michael Wimmer.

Surberg – Laut Bürgermeister Wimmer hat der Verwaltungshaushalt ein Volumen von knapp 6,7 Millionen Euro. Seinen Ausführungen zufolge bedeutet dies eine Erhöhung von 390.000 Euro oder 6,18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei den Einnahmen erwartet Kämmerer Georg Wadispointner Mehrungen beim Einkommensteueranteil, den Schlüsselzuweisungen, den Gebühren und ähnlichen Entgelten, der Gewerbesteuer sowie den sonstigen allgemeinen Zuweisungen.

Auf der Ausgabenseite kommt es zu einer wesentlichen Erhöhung bei der Zuführung zum Vermögenshaushalt, die voraussichtlich eine Millionen Euro betragen wird. Dies entspricht einer Mehrung von 376.000 Euro oder 60,16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindesthöhe der Zuführung zum Vermögenshaushalt von 115.100 Euro werde somit voraussichtlich deutlich überschritten, unterstrich Bürgermeister Wimmer.

Höhere Ausgaben verursacht auch die Beteiligung an der Kläranlage Traunstein, die sich wegen notwendiger Investitionen um 15.000 Euro oder 13,64 Prozent erhöht. Die Personalausgaben bleiben in etwa gleich hoch. Schulumlagen und Förderbeiträge für Kindertagesstätten erhöhen sich um 15.000 Euro (7,32 Prozent). Zu wesentlichen Minderausgaben kommt es bei der Gewerbesteuerumlage um 25.000 Euro (2,94 Prozent) und bei der Kreisumlage um 55.000 Euro (3,16 Prozent). Bei der Abwasserbeseitigung ergibt sich eine Unterdeckung von rund 14.000 Euro. Die Unterdeckung bei den Kindertageseinrichtungen liegt bei etwa 260.000 Euro. Dies entspricht einem ungedeckten Aufwand von 1755 Euro pro Kind.

Der Vermögenshaushalt nimmt im Vergleich zu 2021 um 939.000 Euro oder 48,86 Prozent gegenüber dem Haushaltsansatz des Vorjahrs zu. Er schließt damit in den Einnahmen und Ausgaben mit fast 2,9 Millionen Euro ab. Mit den Geldern sollen heuer im Wesentlichen der Straßenbau, Tiefbaumaßnahmen, der Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermögens, der Breitbandausbau, der Erwerb von Grundstücken und Investitionen in die Kläranlage Traunstein durchgeführt werden.

Die Deckung der Ausgaben dafür soll neben der Zuführung zum Vermögenshaushalt durch Zuwendungen des Landes für den Breitbandausbau, Entnahmen aus den Rücklagen, die Investitionspauschale, Zuwendungen des Landes und aus dem Leader-Programm für Rad- und Wanderwege sowie Zuwendung des Landes für das Digitale Klassenzimmer erfolgen.

Zur Entwicklung der Allgemeinen Rücklage berichtete der Bürgermeister, dass im Haushaltsjahr 2021 eine Zuführung von rund 857.000 Euro erfolgt sei, sodass sie sich zum 31. Dezember 2021 auf 2,9 Millionen Euro belief. In diesem Jahr sei eine Entnahme von 585.000 Euro geplant. Der Stand der Allgemeinen Rücklage werde demnach am Ende des Jahres immer noch voraussichtlich 2,3 Millionen Euro betragen. Daneben verfüge die Gemeinde über einen Bausparvertrag mit einem Guthaben von 176.000 Euro.

Als erfreulich bezeichnete Wimmer die Entwicklung der Schulden. Am 31. Dezember 2020 hatte die Gemeinde Schulden von 621.000 Euro. Die ordentliche Tilgung 2021 lag bei 121.000 Euro, so dass die Schulden sich Ende 2021 auf 500.000 Euro beliefen. Dies entspricht laut Wimmer einer Pro-Kopf-Verschuldung von 147 Euro. Für 2022 sei eine Tilgung von 115.000 Euro geplant. Der Schuldenstand werde sich zum Jahresende voraussichtlich auf rund 385.000 Euro verringern, was eine Pro-Kopf-Verschuldung von 113 Euro bedeute, so der Bürgermeister.

bjr

Rubriklistenbild: © pixabay/moerschy

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