Wimmer: „Langfristig beste Voraussetzungen schaffen“

Neues Waldhaus im Waldkindergarten eingeweiht

+
Pater Joy weihte das neue Waldhaus des Waldkindergartens Surberg ein.

Surberg - Ein zweites Holzhaus für den Waldkindergarten der Kindertagesstätte Surberg wurde von Bürgermeister Josef Wimmer eingeweiht. Den kirchlichen Segen spendete Pater Joy.

Mit einem Singspiel stellten die Kindergartenkinder mit einem Miniaturhaus den Bau des Waldhauses noch einmal nach. Das Haus wird künftig als Vogelhäuschen dienen. Kindergartenleiterin Sabine Öttl übergab Pater Joy, der demnächst die Pfarrei verlassen wird, ein Abschiedsgeschenk.

Mit dem Bau diese Waldhauses wollen wir langfristig beste Voraussetzungen für unseren Waldkindergarten schaffen“, sagte Bürgermeister Wimmer. Vor zwei Jahren habe die Gemeinde Surberg einen Bauwagen für 18 Kinder angeschafft. „Der aber, wie wir schnell festgestellt habe, bald zu klein wurde“, so Wimmer. Deshalb habe der Gemeinderat entschieden, ein zweites Waldhaus für 24 Kinder zu bauen.

Auch der Bürgermeister war bei der Einweihung

Der Bürgermeister drückte seinen Stolz über die Kindertagesstätte im Ganzen aus. Im vergangenen Jahr sei der Anbau in Lauter errichtet worden, der notwendig gewesen sei, um den Bedarf an Plätzen zu decken. Heuer könne die Gemeinde die Errichtung des zweiten Waldhauses feiern. „Damit können wir in unserer Kindertagesstätte über 160 Kindern Platz bieten und viele Elternwünsche erfüllen“, stellte er fest.

Er dankte den Bayerischen Staatsforsten Berchtesgadener Land und Förster Wolfgang Meindl für die Unterstützung, dem Architekturbüro Aiblinger und Aiblinger in Traunstein für Planung und Ausführung sowie den am Bau beteiligten Firmen für die saubere Ausführung. Sein Dank galt der Gemeinde Taching, die den Bauwagen erworben hat, den die Gemeinde Surberg aber noch während der Bauzeit nutzen durfte. Den Kindern und Mitarbeitern des Waldkindergartens wünschte der Bürgermeister viel Freude mit dem neuen Waldhaus.

Pater Joy erklärte, als Kind sei er vom Kindergarten nicht begeistert und nur drei Monate dort gewesen. Mit Begeisterung sei er jedoch zu seiner Oma gegangen, weil sein Onkel dort ein Baumhaus gehabt habe. Seine Tante und sein Onkel hätten ihm beigebracht, was er im Kindergarten versäumt habe.

Gott habe den Menschen eine Hütte gebaut, um ihnen Schutz und Segen zu schenken. Zu den Kindern sagte der Geistliche, dieses Waldhaus sei ein Zeichen, dass Gott sie schütze und ein Dach über den Kopf schenke. Die aufgestellte Kerze sei ein Symbol für die Gegenwart Gottes. Die Kindergartenkinder trugen die Fürbitten vor, die sie sich selbst ausgedacht hatten.

bjr

Zurück zur Übersicht: Surberg

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT