trotz Schonzeit: Rehböcke in Surberg erlegt

Kinder (14/15) finden "Fleisch-Abfälle" und drei Tierköpfe

Surberg - Zwei Schüler (14 und 15) entdecken im Wald bei Surberg Innereien von Tierkadavern und abgetrennte Köpfe von mehreren getöteten Rehböcken. Die Polizei und das Forstamt ermitteln nun.

Polizeimeldung im Wortlaut:


Kinder haben bereits am Samstagnachmittag im Wald bei Surberg Fleisch-Abfälle entdeckt. Die Überreste lagen nahe neben einem Forstweg im Jagdgebiet des staatlichen Forstbetriebes Berchtesgaden.

Die 14- und 15-jährigen Schüler informierten nach dem Fund die Polizei. Die Beamten zählten Überreste von mehreren Rehen, darunter auch drei Rehböcke. Neben dem sogenannten Aufbruch (Innereien) lagen auch Tierköpfe bei dem Abfall dabei. Für Jäger ungewöhnlich war dabei, die Menge der Abfälle und, dass drei Rehköpfe ein Gehörn getragen haben.


Die Ermittlungen der Polizei deuten bisher aber nicht auf eine Wilderei hin, sondern es besteht eher der Verdacht auf ein unerlaubtes Entsorgen der tierischen Überreste, die zum Verzehr nicht geeignet sind. Bei den Ermittlungen soll auch geklärt werden, wiesotrotz Schonzeit auch Rehböcke erlegt worden sind.

Das Staatliche Forstamt Berchtesgaden, in dessen Jagdgebiet die Abfälle aufgefunden worden sind, wurde dazu um Unterstützung bei den Ermittlungen gebeten. Die Herkunft der Abfälle ist noch nicht abschließend geklärt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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