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Bürgermeister legt Gemeinderat Sicherheitsbericht 2018 vor

Sicherheitslage in der Gemeinde Surberg ist sehr gut

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Surberg - Als sehr erfreulich bezeichnete Bürgermeister Josef Wimmer im Gemeinderat den Sicherheitsbericht 2018 der Polizeiinspektion Traunstein für die Gemeinde Surberg.

Demnach wurden im Gemeindegebiet Surberg insgesamt 26 Straftaten begangen. Im Vergleich zu 2017 bedeutet dies einen Rückgang von 15 Fällen oder 36,6 Prozent. Vor größeren Schadens- und/oder Unglücksfällen blieb die Gemeinde Surberg 2018 verschont. Gleichzeitig ist die Aufklärungsquote im Vergleich zum Vorjahr von 73,2 auf 57.7 Prozent ebenfalls gesunken. In Bayern wurden zum Vergleich 66,7 Prozent der registrierten Fälle aufgeklärt. 

Dennoch sei die Aufklärungsquote in Surberg immer noch gut, so Wimmer. Sehr gut steht die Gemeinde Surberg bei der Häufigkeitszahl von Straftaten da. Bei einer Einwohnerzahl von 3341 hochgerechnet auf 100 000 Einwohner liegt diese bei 778, während sie in Bayern bei 4889 pro 100 000 Einwohner liegt. Die 22 Tatverdächtigen unterteilen sich in 18 männliche und vier weibliche. 

Erfreulich sei, dass sich unter ihnen keine Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren befunden hätten, sagte der Bürgermeister. Die fünf Personen unter 21 Jahren, gegen die ermittelt worden sei, seien alle tatverdächtige Jugendliche im Alter von 18 bis 20 Jahren gewesen. Vier Fälle oder 15,4 Prozent aller registrierten Straftaten betrafen den Deliktsbereich Diebstahl. 

Hier wurde ein Rückgang von 55,6 Prozent oder fünf Fällen, darunter ein Fahrraddiebstahl, verzeichnet. Die Aufklärungsquote stieg um 6,6 Prozent auf 50 Prozent. Die Anzahl der Sachbeschädigungen ging um einen Fall auf sechs Fälle zurück. 

Vorwiegend wurden laut Polizei zur Nachtzeit von zumeist unbekannten Tätern Verkehrseinrichtungen oder sonstiges fremdes Eigentum beschädigt. Die Aufklärungsquote lag bei nur 16,7 Prozent. Auch die Anzahl von Körperverletzungen verringerte sich von fünf Fällen in 2017 auf zwei Fälle im vergangenen Jahr. Bei den Körperverletzungsdelikten konnten alle Täter ermittelt werden. Ein weiterer Rückgang war bei der Betäubungsmittelkriminalität festzustellen. Sie ist im Vergleich zu 2017 um vier Fälle auf zwei Fälle in 2018 zurückgegangen. 

Bjr

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