Zur Geburt von Vinzenz Xaver

Über zehn Meter hoch: In Surberg steht womöglich Deutschlands größter Storch

Zur Geburt von Vinzenz Xaver haben die Mitglieder der Goaßn Stub‘n einen über zehn Meter hohen Storch in Surberg aufgestellt.
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Zur Geburt von Vinzenz Xaver haben die Mitglieder der Goaßn Stub‘n einen über zehn Meter hohen Storch in Surberg aufgestellt.

Seit ein paar Tagen sorgt ein riesiger Storch für Aufsehen in der Gemeinde Surberg. Der über zehn Meter hohe Holzstorch wurde extra zur Geburt von Vinzenz Xaver angefertigt.

Surberg - Wer kennt sie nicht, die altbekannte Legende des babybringenden Storchs? In Bayern ist es noch immer ein gängiger Brauch, zur Geburt eines Babys einen hölzernen Storch am Haus der frischgebacken Eltern aufzustellen. So ist es nun auch in Surberg im Landkreis Traunstein passiert - allerdings in einem etwas größerem Ausmaß.

Zur Geburt von Vinzenz Xaver: Riesiger Storch in Surberg im Landkreis Traunstein aufgestellt

Der über zehn Meter hohe Storch wurde von den Mitgliedern der Goaßn Stub‘n aufgestellt.

Die Mitglieder der Goaßn Stub‘n haben zur Geburt von Vinzenz Xaver einen 10,16 Meter hohen Storch aufgestellt. (Zum Vergleich: Ein herkömmlicher Storch ist höchstens zwei Meter hoch). Laut Andreas Wimmer soll der hölzerne Storch auch der bislang größte in Deutschland sein. „Die Idee der gigantischen Figur war eigentlich alleine die, den größten Storch, den es je in Deutschland gab, zu bauen“, so Andreas Wimmer im Gespräch mit chiemgau24.de.

Extra zur Geburt des Jungen wurde die Holzfigur von den Mitgliedern der Goaßn Stub‘n angefertigt. In verschiedenen Schichten habe man insgesamt drei Tage lang an dem Storch gebaut. Vor ein paar Tagen wurde der Storch dann in Surberg aufgestellt. Die geltenden Abstandsregeln wurden laut Andreas hier von allen Beteiligten eingehalten.

Größter Storch Deutschlands? Über zehn Meter hoch und rund 450 Kilo schwer

Die frischgebackenen Eltern von Vinzenz Xaver vor dem gigantischen Storch in Surberg.

Nach Berechnungen soll der über zehn Meter hohe Storch rund 450 Kilogramm wiegen. Doch wie transportiert man ein solches Ungetüm? „Da wir ihn nur wenige Meter entfernt bei einem benachbarten Bauern gebaut haben, mussten wir den Storch nur mit einem Gummiwagen rüberschieben“, so Andreas Wimmer. Die frischgebackenen Eltern von Vinzenz Xaver zeigten sich über die gigantische Überraschung sehr erfreut.

jg

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