Über 15 Kilometer Glasfaserkabel

Schneller Internetanschluss für über 100 Haushalte in Surberg

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Den Vertrag über den weiteren Breitbandausbau mit Glasfaser in der Gemeinde Surberg durch die Deutsche Telekom unterzeichneten Bürgermeister Josef Wimmer (rechts) und Regionalmanager Dipl. Ing. Norbert Kreier; dahinter von links Frank Dentgen (Deutsche Telekom), Monika Rieder-Schweikl (Breitbandpatin der Gemeinde Surberg) und Eckhard Scheyhing (Berater der Breitbandberatung Bayern GmbH)

Surberg - Bürgermeister Josef Wimmer und Telekom-Regionalmanager Dipl. Ing. Norbert Kreier unterzeichneten Vertrag mit der Telekom für schnellers Internet. Dazu müssen 15 Kilomter Glasfaserkabel verlegt werden:

Über 100 Haushalte in der Gemeinde Surberg können künftig mit maximalem Tempo im Internet surfen, denn die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Netzausbau gewonnen. „Ein schneller Internetanschluss ist heute ein Muss“, sagte Bürgermeister Josef Wimmer bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus. „Nur eine Kommune mit digitaler Infrastruktur ist fürFamilien und Unternehmen attraktiv.“ 

Die Anschlüsse bieten nach Auskunft von Diplomingenieur Norbert Kreier, Regionalmanager der Deutschen Telekom, eine Geschwindigkeit bis zu einem Gigabit pro Sekunde beim Herunterladen. Beim Heraufladen sind es bis zu 500 Mbit/s. „Damit hat der Kunde einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet: Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von zu Hause. Er eignet sich auch für Technologien wie Virtual Reality, Telemedizin und Smart Home“, so Kreier. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot die Gemeinde Surberg überzeugen konnten“, erklärte der Regionalmanager. 

Grundstein für die digitale Zukunft

Die Telekom werde im Zuge des Ausbaus über 15 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und neun Glasfasernetzverteiler aufstellen. Die Leitung geht direkt ins Haus. Die Signale werden optisch übertragen. Damit lege die Telekom den Grundstein für diedigitale Zukunft in Surberg, betonte der Regionalmanager. Die Telekom werde dafür sorgen, dass das Netz stets auf dem neuesten Stand sein werde. Nach Vertragsabschluss steigt die Telekom nun in dieFeinplanung für den Ausbau ein. 

Parallel dazu werden eine Tiefbaufirma ausgewählt, das Material bestellt und die notwendigen Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, wird die Anbindung ans Netz der Telekom erfolgen. Danach können die betroffenen Bürger die neuen Anschlüsse buchen. Damit die Telekom Glasfaser ausbauen kann, müssen auch die Hauseigentümer mitspielen

Für den Anschluss an das schnelle Netz braucht die Telekom eine Einverständniserklärung mit deren Unterschrift, sonst darf sie deren Häuser nicht mit Glasfaser anschließen. Die Telekom setzt sich direkt mit den Eigentümern in Verbindung, sobald die Gemeinde Surberg die notwendigen Kontaktdaten weitergegeben hat.

Guenter Buthke

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