Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Sicherheit für Kinder ist oberstes Gebot“

Verkehrsberuhigter Bereich im Papst-Benedikt XVI.-Weg in Surberg kommt

Spielstraße
+
Auf Vorschlag des Jugend- und Sozialausschusses beschloss der Gemeinderat mit elf zu drei Stimmen, im Bereich Papst-Benedikt XVI.-Weg Süd eine verkehrsberuhigte Zone einzurichten. (Symbolbild)

Im vergangenen Jahr wurde bei der Gemeinde ein Bürgerantrag gestellt, im Bereich Papst-Benedikt XVI.-Weg Süd in Hufschlag eine Tempo-30-Zone einzurichten.

Surberg – Laut Rücksprache der Gemeinde mit der Polizei ist eine solche Zone jedoch nur für das Gesamtgebiet Papst-Benedikt XVI.-Weg, Georgistraße und Am Kircherl rechtlich möglich. Ein entsprechender Vorschlag der Verwaltung wurde jedoch in der August-Sitzung vom Gemeinderat abgelehnt. In derselben Sitzung wurden dem Gemeinderat auch die Ergebnisse der weiteren Untersuchungen wie Geschwindigkeitsmessung, Georgistraße als Vorfahrtstraße und Papst-Benedikt XVI.-Weg als Einbahnstraße vorgestellt.

Da alle Alternativen verworfen wurden, wurde noch die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs für den Papst-Benedikt XVI.-Weg Süd untersucht. Laut Verkehrsschau mit der Polizei sei dies rechtlich möglich, erklärte Bürgermeister Michael Wimmer. Dann müsse Schrittgeschwindigkeit gefahren werden, deren Einhaltung nicht messbar sei.

Wer ein Fahrzeug fahre, dürfe den Fußgängerverkehr weder gefährden noch behindern; falls notwendig, müsse gewartet werden. Außerhalb von gekennzeichneten Flächen dürfe nicht geparkt werden. Wer aus einem verkehrsberuhigten Bereich in eine Straße einfahre, müsse die Vorfahrt achten. Wer zu Fuß gehe, dürfe die Straße in ganzer Breite nutzen; Kinderspiele seien überall erlaubt, so der Bürgermeister.

Elke Scheil (Bündnis 90/Die Grünen) fand die verkehrsberuhigte Zone wegen der Schrittgeschwindigkeit gut. Thomas Koppelstätter (FW) und Martin Zillner (CSU-Kommunale Wählervereinigung) sahen die Zone kritisch, denn sie vermittele ein falsches Sicherheitsgefühl, weil sich keiner daran halte.

Zillner meinte zudem, eine Straße sei kein Kinderspielplatz. Außerdem schaffe der Beschluss einen Präzedenzfall für andere Straßen. Dass sich keiner daran halte, sei kein Argument. Dann müsste man alle Verkehrszeichen abbauen, erklärte Dr. Andrea Grote (Bündnis 90/Die Grünen).

Andreas Wimmer (Bündnis 90/Die Grünen) sah in der Zone die Botschaft an die Autofahrer, dass es sich nicht lohne, den „Abschneider“ zu fahren. Zweiter Bürgermeister Jakob Steiner (FW) betonte, die Sicherheit für Kinder sei oberstes Gebot. Meistens stünden Autos dort. Jetzt müssten die Anwohner die Voraussetzungen mit schaffen. Wer durchfahre, müsse nun aufpassen.

Katharina Schallinger sagte, wichtig sei, dass die Aufsichtspflicht der Eltern bestehen bleibe. Schließlich stellte Scheil die Frage in den Raum, wer das mit den parkenden Autos kontrolliere.

Auf Vorschlag des Jugend- und Sozialausschusses beschloss der Gemeinderat mit elf zu drei Stimmen, im Bereich Papst-Benedikt XVI.-Weg Süd eine verkehrsberuhigte Zone einzurichten. Die Verwaltung wurde mit der entsprechenden Beschilderung beauftragt.

Bjr

Kommentare