Tausende Zuschauer am Wegesrand

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Tausende Zuschauer säumten den Weg des Zuges und freuten sich an den festlich geschmückten Rössern, den Kutschen und Festwagen sowie an den Teilnehmern in ihrem Trachten und Festtagsgewändern.

Inzell - Bei kühlen Herbstwetter zogen 137 Pferde beim Michaeliritt durch den Ort hinauf. Der neu eingeführte Pfarrer Quirin Strobl segnete die Reiter.

Bei kühlem Herbstwetter zogen am Sonntag 137 Pferde mit ihren Reitern auf dem Rücken und etwa 20 Gespanne beim Michaeliritt durch den Ort hinauf zur Liebfrauenkirche nach Niederachen. Der erst am Samstag in sein Amt eingeführte katholische Pfarrer Quirin Strobl segnete dort die vorbeiziehenden Pferde und Reiter.

Tausende Zuschauer säumten den Weg des Zuges und freuten sich an den festlich geschmückten Rössern, den Kutschen und Festwagen sowie an den Teilnehmern in ihrem Trachten und Festtagsgewändern.

Bereits am Vormittag wurden die Besucher mit einem ansprechenden Rahmenprogramm unterhalten. Die Geschäfte hatten ihre Türen geöffnet, am Busbahnhof standen Verkaufsstände mit allerlei Waren und im Ortskern spielten mehrere Musikgruppen zur Unterhaltung auf. Neben der Präsentation von Kunsthandwerk und Gegenständen für den Hausgebrauch zeigten im Ortskern zudem Soldaten, vom Einsatz- und Ausbildungszentrum für Gebirgstragtierwesen Bataillon 230 in Bad Reichenhall, wie Hufeisen gemacht und Pferde damit beschlagen werden. Ein schönes Bild boten auch die stämmigen Pferde zweier Brauereigespanne, welche mehrmals durch den Ort fuhren.

Kurz nach Mittag setzte sich dann unter Glockengeläut der Traditionszug vom Badepark aus in Bewegung. Im Mittelpunkt stand wie jedes Jahr der vom Gartenbauverein Inzell geschmückte Wagen mit der Figur des Schutzpatrons der Inzeller Pfarrkirche, dem Heiligen Michael. In den Festkutschen hatten die Ehrengäste des Umritts, unter ihnen Bürgermeister Martin Hobmaier mit Frau, Brigitta Gastager sowie Paare, die ein goldenes oder diamantenes Ehejubiläum feiern konnten, Platz genommen. Auf zwei weiteren Wagen untermalten die Musikkapellen aus Inzell und Weißbach a.d.A. den Umzug musikalisch.

Selbstverständlich waren auch die Inzeller Traditionsvereine und Weißbacher Trachtenkinder auf den Festwägen vertreten. Der Umzug endete am Badepark. Dort unterhielt die Musikkapelle Inzell die Teilnehmer und Gäste der Pferdewallfahrt mit bester Blasmusik. In dieser Harmonie endete ein rundum gelungenes Brauchtumsfest mit ungebrochener Anziehungskraft.

wb/Chiemgau-Zeitung

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