Telekom: "Stimmung ist sehr gemischt"

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Traunstein -In der vergangenen Zeit protestierten einige Mitarbeiter der Telekom gegen die Verlegung ihrer Arbeitsplätze. Ihre Zukunft ist weiterhin unsicher.

(Video aus dem Archiv)

Nach dem Motto "5 vor 12" kämpften 32 Mitarbeiter der Telekom - unterstützt von Kollegen - im vergangenen Jahr und auch zuvor mit Protesten gegen die geplante Verlegung ihrer Arbeitsplätze. Von Traunstein sollten die Stellen aus betrieblichen Gründen zum Beispiel nach Augsburg oder Regensburg verlagert werden.

"Die Lage ist nach wie vor unsicher", so Michael Pertl von Verdi. "Durch den zentralen Interessensausgleich konnten zwar einige Regelungen erreicht werden, aber eine Wunschlösung war das für die Angestellten nicht." Beim Interessensausgleich mit der Konzernführung wurde im Juni 2011 zum Beispiel beschlossen , dass die Mitarbeiter auch eine Stelle bei der Telekom in München antreten könnten, oder in der Niederlassung in Traunstein bleiben, aber in eine andere Sparte wechseln.

Aus dem Archiv: Telekom-Mitarbeiter protestieren

Telekom-Mitarbeiter protestieren

"Wir hätten natürlich mit den Protesten gerne erreicht, dass die Leute ihren Job in Traunstein behalten - so wie er ist. Das war leider nicht möglich. Darum ist die Stimmung besonders unter den 32 betroffenen Angestellten sehr gemischt. Einige können sich vorstellen, einen Arbeitsplatz in München anzunehmen, andere wiederum nicht."

Bevor der Interessensausgleich zustande kam, sollte die Entscheidung über die Verlegung eigentlich schon Mitte 2012 fallen. Dieser Zeitpunkt wurde auf Ende 2013 verschoben. Bis dahin wird es noch Verhandlungen über die Tarifverträge und andere Konditionen geben. Dann wird klar sein, wieviele Mitarbeiter die Telekom Traunstein tatsächlich verlassen müssen und wo ihr neuer Arbeitsplatz sein wird.

redch24

Rubriklistenbild: © tj

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