Terminal erstmal abgehakt

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Die Gegner des geplanten Güterterminals scheinen mit ihrer Kampagne Erfolg gehabt zu haben.

Teisendorf - Am Montagabend hat der Teisendorfer Gemeinderat ein Raumordnungsverfahren für das geplante Güterterminal mit Gewerbegebiet abgelehnt. Hier die ersten Reaktionen:

"Ich habe noch keine konkreten Reaktionen der Investoren", erklärte der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land, Thomas Birner, BGLand24. "Es ist aber anzunehmen, dass sie die Ablehnung des Raumordnungsverfahrens negativ auffassen werden." Für Birner ist das Thema Terminal in Teisendorf wohl erstmal abgehakt, was für ihn aber nicht bedeutet, das Thema komplett aufzugeben. "Die Frage ist, wie es langfristig weitergeht. Die Argumente gegen ein Terminal werden an anderen Standorten die gleichen sein. Es ist eine schwierige Situation."

Wie es in Teisendorf weitergeht, soll noch im Laufe des Tages bekannt werden. Dann habe man mit den Investoren gesprochen, so Birner. Teisendorfs Bürgermeister Franz Schießl sieht nach der Ablehnung des Raumordnungsverfahrens keine Möglichkeit mehr, das Projekt Güterterminal Teisendorf weiterzuverfolgen. Ob das geplante Gewerbegebiet trotzdem umgesetzt werden könne, sei noch offen. "Da müssen erst weitere Gespräche geführt werden", so Schießl.

Landrat Georg Grabner sieht als EuRegio-Präsident in der Region den Bedarf für ein weiteres Güterterminal neben Salzburg durchaus gegeben. Die Frage sei aber, wo es umsetzbar ist. "Die Grundstücke müssen zur Verfügung stehen und die Gemeinde ein positives Votum abgeben." Das sei in Teisendorf nicht der Fall und das müsse man akzeptieren.

Christine Zigon

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