Er war Wunschkandidat

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Markus Stuckmann wird zum 1. November Ruhpoldings neuer Tourismusdirektor.

Ruhpolding - Markus Stuckmann wird zum 1. November die Position des Tourismusdirektors übernehmen. Stuckmann war "der Wunschkandidat des Gemeinderates".

In der jüngsten Gemeinderatssitzung gab Bürgermeister Claus Pichler öffentlich bekannt, dass "der Wunschkandidat des Gemeinderates" die Nachfolge von Martin Haßlberger antreten wird. Die Entscheidung nach dem Auswahlverfahren sei zu Gunsten von Stuckmann "in allen Gremien einmütig gefallen", bestätigte das Gemeindeoberhaupt.

Um dieses Amt hatten sich 40 Personen beworben, von denen zehn zu Vorstellungsgesprächen eingeladen wurden. Letztlich sei die Wahl auf Markus Stuckmann gefallen. Dazu haben alle in das Auswahlverfahren eingebundenen Gremien "mit einem einmütigen Votum zugestimmt", bestätigte der Rathauschef. Auf dieser Grundlage sei dann "nach gründlicher Vorbereitung der Anstellungsvertrag mit der Ruhpolding Tourismus GmbH ausgehandelt und kürzlich unterzeichnet worden".

Markus Stuckmann wurde 1975 in Albstadt geboren, erlernte zunächst den Beruf des Industriekaufmannes und studierte anschließend Tourismusbetriebswirtschaftslehre und schloss als Diplombetriebswirt ab. Sein Praxissemester absolvierte Stuckmann bei der Kurverwaltung Garmisch-Partenkirchen, wo er anschließend zunächst auch als stellvertretender und dann bis Ende 2008 als verantwortlicher Abteilungsleiter für Sport und Events bei "Garmisch-Partenkirchen-Tourismus" tätig war. Nach weiteren Verwendungen als Sales Manager bei der Cube Hotels GmbH & Co. KG und als Key Account Manager bei der Nagel Werbeagentur übernahm er im August 2011 bei der "Tourismusorganisation Engadin St. Moritz" die Marketingaufgabe als Marktverantwortlicher für China, Japan, Indien und Skandinavien.

Zu seiner Bewerbung als Tourismusdirektor sagte Stuckmann, dass dies für ihn eine reizvolle Aufgabe und Herausforderung sei. "Ruhpolding ist eine Perle im Oberbayerischen Tourismus und hier möchte ich mitwirken, die Weichen für die Zukunft zu stellen", betonte er. "Was aber sicher Eckpfeiler der anstehenden Arbeit sein werden, sind Marketing und Außenauftritt, Positionierung von Ruhpolding auf dem Tourismusmarkt, Vertrieb, Qualität nach innen und außen und die Zusammenarbeit mit den Leistungsträgern", so der neue Tourismuschef. Hier sieht er noch Potential.

In Zusammenhang mit seiner Bewerbung sei er "tief in das örtliche Thema eingetaucht", was auch die Neugierde an dem Dienstposten in ihm geweckt habe. Darum freue er sich sehr, dass die Wahl auf ihn gefallen sei. Wie er abschließend bestätigte, beabsichtigt er, möglichst bald mit seiner Familie von Garmisch-Partenkirchen nach Ruhpolding umzuziehen.

hbw/Chiemgau-Zeitung

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