Das "Zwergenland" feiert Richtfest

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Das Foto zeigt von links die Leiterin der Krippe Annett Parthum, Bürgermeister Franz Parzinger, Architektin Ina Veit und Zimmermann Jörg Pfeiffer.

Traunreut - Mit einem passenden Richtstpruch weihte der Zimmermann das Gebäude der neuen Kinderkrippe ein. Bis zum Einzugstermin ist im "Zwergenland" aber noch viel zu tun.

„Der Herrgott möge seinen Segen allzeit der Kinderkrippe geben und schenken allen Kindern drin, stets einen guten, frohen Sinn“… Diesen passenden Richtspruch wählte Zimmermann Jörg Pfeiffer von der gleichnamigen Thüringer Holzbaufirma bei der Hebefeier der Kinderkrippe mit Vertretern der Stadt und der am Bau beteiligten Firmen und Planern. In rund zweieinhalb Monaten soll das in Holzbauständerweise ausgeführte „Zwergenland“ bezugsfertig sein. Bis dahin gibt es noch „viel zu tun“, sagte Bürgermeister Franz Parzinger und wünschte dem Neubau eine pünktliche und unfallfreie Fertigstellung.

Trotz der Verzögerungen bei Baubeginn und durch den sehr, sehr langen Winter, liege man nach gut siebenmonatiger Bauzeit im Zeitplan. In den nächsten Tagen sollen der Außenputz aufgebracht und von der Zimmerei die Restarbeiten erledigt werden. Bei einem Rundgang durch das Gebäude, das Platz für 50 Kinder bietet, wurde deutlich, dass auf die Arbeiter noch eine Menge Arbeit wartet. In Teilbereichen wurde bereits damit begonnen, die Fußbodenheizung zu installieren. Parzinger und die Architektin Ina Veit, die als neue Mitarbeiterin in der Stadtverwaltung mit der Planung beauftragt wurde, sind aber sehr zuversichtlich, dass der Einzugstermin eingehalten werden kann.

Aktuell liegen laut Parzinger 32 Anmeldungen vor. Dies sei ein Beweis dafür, dass der Bau einer weiteren Krippe – in der Johann-Hinrich-Wichern-Straße wird von der Stadt bereits eine Krippe betrieben - unbedingt notwendig gewesen sei, so Parzinger. Weiter räumte er ein, dass die Stadt mit dem „Zwergenland“ und den ab Herbst zusätzlichen Krippenplätzen im „Haus für Kinder“ der Jugendsiedlung, auch den Anforderungen der gesetzlichen Auflagen nachgekommen sei. Wie berichtet, baut die Jugendsiedlung mit finanzieller Unterstützung der Stadt ein Kinderhaus mit einem ausgesprochenen integrativen Ansatz. Auch bei den Kosten liege man erfreulicherweise im Kostenrahmen. Nach der derzeitigen Berechnung sogar fünf Prozent unter der Kostenberechnung. Die Gesamtkosten der Krippe, die über vier Gruppen verfügt, werden sich bei 3,2 Millionen Euro bewegen. Abzüglich des zugesicherten Staatszuschusses aus dem Programm „Aufbruch Bayern“ in Höhe von 1,2 Millionen Euro, kostet der Bau der Stadt rund zwei Millionen Euro.

Hier können Sie die Fotos von dem Richtfest sehen:

"Zwergenland" feiert Richtfest

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