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„An den Umsätzen kann es nicht gelegen haben!“

Adler-Filiale in Traunreut schließt - Neues zur Situation in Kolbermoor

Als Folge des Insolvenzverfahrens der Modekette Adler muss die Filiale in der Traunreuter Traunpassage schließen.
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Als Folge des Insolvenzverfahrens der Modekette Adler muss die Filiale in der Traunreuter Traunpassage schließen.

Ein genaues Datum steht noch nicht fest, aber sicher ist, dass die Adler-Filiale in der Traunpassage in Traunreut schließen muss. chiemgau24.de hat sich nach Details erkundigt und auch danach, wie es um das Geschäft in Kolbermoor steht.

Kolbermoor/Traunreut - „An den Umsätzen kann es nicht gelegen haben! Besucherzahlungen haben ergeben, dass 4000 bis 5000 Personen die Traunpassage täglich besucht haben“, bemerkt Sabine Zimmerer, Centermanagerin der Traunpassage gegenüber chiemgau24.de. „Die Schließung ist natürlich für die zehn Mitarbeiter der Filiale schlimm. Aber das Verkaufsteam dort ist sehr kompetent und gute Leute werden in der Branche immer gesucht. Ich bin also optimistisch, dass sie bald wieder eine Stelle gefunden haben werden.“ Gespräche wegen der Ladenfläche würden unterdessen bereits seit April laufen. „Leerstehen wird sie, wenn überhaupt, nicht lange. Denn sowohl die Lage als auch das Geschäft ist sehr gut. Einzig, ob dort wieder eine Modegeschäft einzieht, wird sich zeigen müssen.“

Traunreuter Adler-Filiale muss schließen - Geschäft in Kolbermoor vorerst nicht

Im Januar diesen Jahres hatte die Modekette Adler wegen Überschuldung ein Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung beantragt (Plus-Artikel rosenheim24.de). Als Grund machte das Unternehmen die Folgen der Corona-Krise mit den damit verbundenen Schließungen geltend. Durch das nun angestrebte Verfahren soll der Einsatz eines externen Insolvenzverwalters erspart bleiben. Denn die Geschicke des Unternehmens bleiben weitestgehend auch künftig in der Hand des Vorstands. In der Region gibt es neben der Filiale in Traunreut auch eine in Kolbermoor, deren Zukunft zunächst in Frage stand (Plus-Artikel ovb-online.de). „Zum jetzigen Zeitpunkt soll diese jedoch fortgeführt werden“, berichtet eine Sprecherin des Unternehmens gegenüber chiemgau24.de. Alle 19 Arbeitsplätze am Standort sind damit vorerst gesichert.

Traunreut dagegen sei einer der 40 von vormals 140 Standorten, die als Teil des Insolvenzplans geschlossen werden. Insgesamt werden so bis zu 500 Arbeitsplätze abgebaut. Näheres dazu, was zur Entscheidung für die Schließung in Traunreut geführt habe, könne sie allerdings nicht sagen, so die Unternehmenssprecherin. „Wann genau die Schließung erfolgt und wie es danach für die Mitarbeiter weitergeht, können wir aktuell noch nicht sagen.“ Alleine, dass der Insolvenzplan bis Ende Juli abgesegnet werden solle, stehe aktuell fest. „Alles weitere wird sich in der Folge ergeben.“

„Wie gesagt: Verhandlungen für eine Nachfolgelösung laufen bereits“, betont unterdessen Centermanagerin Zimmerer. „Wir haben da einen bunten Strauß an Optionen. Beispielsweise könnte die Ladenfläche auch auf mehrere verschiedene Geschäfte aufgeteilt werden. Wenn sich nicht eine Lösung findet, die unmittelbar an die Schließung anknüpfen kann, gäbe es auch allerhand interessante Optionen für Übergangslösungen. Denn wie gesagt: Die Schließung geht ja von Adler aus und ist unseres Wissens nach nicht darin begründet, dass der Standort irgendwelche Mängel hätte. Daher bin ich optimistisch, dass wir bald mitteilen können, wie es dort weitergeht.“

hs

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