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Auswirkungen auch Tage später in Traunreut noch zu spüren

„Alles hat vibriert“: Tote Fische und kaputte Technik nach Blitzeinschlag in Gymnasium

Das Johannes-Heidenhain-Gymnasium in Traunreut und Schulleiter Matthias Schmid
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Das Johannes-Heidenhain-Gymnasium in Traunreut und Schulleiter Matthias Schmid

Kurz vor Unterrichtsbeginn - fast alle Schüler waren schon da - schlug im Traunreuter Gymnasium vor einigen Tagen der Blitz ein: Von einem „Schnalzerer, dass man zusammenzuckt“ berichtet uns der Schulleiter - und von dutzenden Fischen, die danach nicht mehr zu retten waren.

Traunreut - In der ersten Stunde nach dem Blitzeinschlag sei es im Johannes-Heidenhain-Gymnasium abgelaufen „wie vor 100 Jahren“, vergleicht es Schulleiter Matthias Schmid im Gespräch mit chiemgau24.de: Alles finster, kein Strom, kein Handynetz und die Kreiden wurden wieder ausgepackt. Die technischen Mängel sind nach dem Blitzeinschlag am 20. Juni inzwischen weitestgehend behoben - nur die Telefonleitung ist praktisch noch immer tot, weil Ersatzteile nicht lieferbar sind. Noch immer ist das Traunreuter Gymnasium nur über eine Rufumleitung erreichbar.

Blitz schlägt in Johannes-Heidenhain-Gymnasium Traunreut ein - Fische tot

Was aber erst wenige Tage nach dem Blitzeinschlag klar wurde und vor allem für viele Schüler traurig ist: Etwa 35 Fische aus dem großen Aquarium der Schule verendeten. Denn durch die Blitzeinschlag ging auch ein elektronisches Bauteil der Pumpe kaputt. „Das ist schon frustrierend“, bekennt Schmid. Der Restbestand der Fische konnte jedoch gerettet werden. 15 verschiedene Fischarten seien es im Aquarium gewesen. Weil die Betreuung während der Sommerferien oft nicht so einfach sei, werde man erst zum kommenden Schuljahr wieder Fische nachkaufen.

Einen Blitzeinschlag hat Matthias Schmid selbst zuvor auch noch nie erlebt. „Das tut einen Schnalzerer, dass man zusammenzuckt“, berichtet er. Unmittelbar und ansatzlos sei es gewesen. „Alles hat vibriert.“ Trotz Blitzableiters habe die Elektronik wegen einer Überspannung den Geist aufgegeben. Ob Brandmeldezentrale, Lüftungsanlage oder Sonnenschutz - alles sei elektrisch gesteuert und habe nach dem Vorfall nicht mehr funktioniert. Die Reparaturkosten seien mit geschätzten 2500 Euro aber nicht sehr hoch. Träger ist das Traunsteiner Landratsamt, für das laut Schmid wohl die Versicherung die Kosten übernimmt.

xe

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