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Vorstandsmitglied der Arge Traunreut über die Situation des Einzelhandels

Schätzen die Leute das Einkaufen im Laden mehr als vor der Pandemie?

Vorstandsmitglied Gerer Arge Traunreut
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Christian Gerer ist Vorstandsmitglied der Arge Traunreut und schätzt für chiemgau24.de die Lage der Einzelhändler in der Pandemie ein.
  • Marina Birkhof
    VonMarina Birkhof
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Das Leben in den Läden nimmt wieder Fahrt auf, die Kunden gehen nach dem Lockdown wieder gerne zum Einkaufen. Doch wie blicken die Einzelhändler auf die kommenden Wochen und Monate im Herbst und Winter? Christian Gerer von der Arge Traunreut schätzt die Lage in der Stadt für uns ein.

Traunreut - „Wir befinden uns inzwischen in einer guten Lage und haben die Krise überstanden“, sagt Christian Gerer, Vorstandsmitglied und Schriftführer der Arge Traunreut. Sicherlich habe es auch Verlierer gegeben, die möglicherweise auch wegen ihres Sortiments am Ende nur die Geschäftsaufgabe sahen.

Direkt in Traunreut aber habe es keine coronabedingte Schließungen gegeben. Jene Geschäfte, die vor Beginn der Pandemie eröffnet hätten, hätten diese wirtschaftlich schwierige Zeit überstanden und seien wieder für Kunden geöffnet. Gerade auch die kleineren Läden seien „besonders zäh“ gewesen - auch wenn es sich im Einzelfall sicherlich nicht „rosig“ darstelle.

Online-Handel habe von der Pandemie profitiert

„Wir stellen schon fest, dass es die Kunden schätzen, wieder in ein Geschäft gehen zu können und dort einen Ansprechpartner vor Ort anzutreffen. Natürlich hoffen wir auch, dass das so bleibt. Möglicherweise schätzen die Leute das Einkaufen im Laden auch mehr als vor der Pandemie - diese Rückmeldung bekommen wir auch von den Kunden“, erläutert Gerer weiter.

Freilich habe der Online-Handel, der bereits vor Corona immer mehr Fahrt aufgenommen habe, von der Pandemie profitiert: „Viele haben bedingt durch die Schließungen im Lockdown zum ersten Mal auf digitales Shoppen zurückgegriffen und vielleicht auch deren Vorteile entdeckt. Es wird aber auf jeden Fall auch immer Kunden geben, die das Einkaufserlebnis in Ehren halten, beraten und vis à vis bedient werden möchten.“

Auch wenn seitens der Regierung das Versprechen gefallen sei, es werde keinen Lockdown mehr geben, die Angst, dass Leben und Wirtschaft wieder gen Null gefahren werden könnte, bestehe durchaus: „Insgeheim gibt es diese Befürchtung, keiner will sie aber laut aussprechen. Letztlich wissen wir es ja alle nicht - die Entscheidungen richten sich je auch nach dem, wie sich die Situation im Herbst und Winter darstellt.“

Ob dann alles noch einmal so extrem heruntergefahren werde stehe in den Sternen. Doch da stelle sich Gerer zufolge dann schon die Frage, ob dies dann ohne größeren wirtschaftlichen Schaden von statten gehen würde. „Die Politik kann nicht nur immer Versprechungen machen, das ist irgendwann auch nicht mehr bezahlbar“, schließt Gerer seine Ausführungen.

So stellen sich weitere Städte in der Region in der Pandemie auf:

mb

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