Blitzerkasten: Geht er nach Ostern in Betrieb?

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Traunreut/ St. Georgen - Rund jeder fünfte Autofahrer hielt sich an der Kreuzung von der B304 nicht an die 60er-Begrenzung. Schon nach Ostern könnte dies teuer werden!

An der Kreuzung von der B304 häuften sich die Unfälle, die teils tödliches Ausmaß hatten - verantwortlich hierfür waren meist viel zu schnelle Autofahrer. Es war klar: Hier besteht Handlungsbedarf. Chiemgau24 führte vor einem Jahr eine Umfrage durch, 78 Prozent der Leser sprachen sich für den Bau eines Kreisverkehrs aus, um das Unfallrisiko zu minimieren.

Der Traunreuter Stadtrat beschloss jedoch, einen festen Blitzerkasten an der Stelle zu installieren. Der erste fixe Blitzer im Landkreis wurde im August errichtet. Doch ein technischer Defekt verschob die vierwöchige Testphase in der 60er-Zone in den Dezember.

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Diese Testphase ist nun abgeschlossen, wie Bernd Heller vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd gegenüber unserer Redaktion bestätigte. "Wir haben die Testphase recht positiv abgeschlossen. Die Ergebnisse sind vielversprechend", erzählt Heller, der für die Verkehrsüberwachung im Präsidium zuständig ist. Erschreckend sind die Zahlen, die er nennt: Bevor der Blitzerkasten aufgestellt wurde, ist jeder Fünfte bis Achte zu schnell durch die 60er-Begrenzung gerast. Innerhalb des mehrwöchigen Testbetriebs ist die Beanstandungsquote runtergegangen", so der Polizeihauptkommissar. So würde nur noch jeder 50. bis 80. Verkehrsteilnehmer sein Gefährt zu schnell durch die Radarfalle lenken.

Geht der feste Blitzerkasten nach Ostern in Betrieb?

Die Unfälle sind vor allem in der Anzahl und Schwere zurückgegangen. Auch die bislang fehlende Bestätigung des Innenministeriums liege nun vor: Somit kann die erfolgreiche Testphase bald in den Echtbetrieb übergehen.

Heller hofft, dass der Blitzerkasten nach Ostern die ersten richtigen Fotos schießt.

bp

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