Die Traunreuter Polizei kennt ihn bereits gut

Brandstiftung in Lebenshilfe: Verdächtiger erst zwölf Jahre alt

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Traunreut - Gerade mal zwölf Jahre alt geworden ist der Bub, den die Polizei als Täter vermutet: Brandstiftung bei der Lebenshilfe. Der Bub wurde vor kurzem in Traunreut schon einmal auffällig. 

"Zu 99,9 Prozent war es der Zwölfjährige", so die Polizei gegenüber dem Traunreuter Anzeiger. Von einem Zeugen sei er mit einem 13-jährigen Begleiter am Samstagabend bei der Lebenshilfe gesehen worden - als der Zeuge sie ansprach, seien sie mit ihren Fahrrädern geflüchtet, so die Zeitung weiter. Und: Sie hatten wohl Spraydosen dabei. Auffällig, denn am Tatort wurden frische Graffiti entdeckt. 

Die Polizei vermutete schon kurz danach Brandstiftung. Zunächst brannte gegen 19.20 Uhr Altpapier, dann griff das Feuer auf den Dachstuhl über. 137 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Der Sachschaden wird auf 150.000 Euro geschätzt. 

Er zündelte auch schon an der Schule

Damit aber nicht genug: Der zwölfjährige Bub, den die Polizei im Visier hat, wurde erst im April auffällig, so die Beamten gegenüber dem Traunreuter Anzeiger. Sie hatten an der Grundschule Nord Fensterscheiben, Lampen, Bewegungsmelder und eine Dachluke zerstört. Außerdem: Vor der Eingangstür wurde ein Stapel Zeitungen angezündet - ganz ähnlich also wie jetzt bei der Lebenshilfe. Der Sachschaden an der Schule belief sich auf 15.000 Euro. Der Bub war damals noch elf Jahre alt, er hatte inzwischen Geburtstag. 

Brand bei der Lebenshilfe in Traunreut

xe

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