Schlechter Scherz wird richtig teuer

„Spaßvogel“ (57) setzt Notruf ab und löst riesigen Rettungseinsatz in Traunreut aus

Rätselhafter Notruf löst Großeinsatz der Rettungskräfte in Tarunreut aus
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Der Anruf löste einen Großeinsatz aus, es wurden unter anderem vier Rettungshubschrauber angefordert.

Traunreut - Einen Großalarm löste heute Nachmittag ein Anrufer bei der Leitstelle in Traunstein aus, als er in einem Wohnblock mit fast 80 Wohneinheiten in der Hoferstr. in Traunreut sieben bewusstlose Personen und einen Gasgeruch meldete.

Update, 21.12 uhr - Falschmeldung führt zu Großeinsatz - 57-Jähriger unter Verdacht

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Aufgrund einer Mitteilung über vermeintlichen Gasaustritt mit mehreren Verletzten in einem größeren Mehrfamilienhaus in Traunreut, die bei der Integrierten Leitstelle Feuerwehr/Rettungsdienst einging, kam es am Montagnachmittag, gegen 16 Uhr, zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnten keine entsprechenden Feststellungen getroffen werden, auch im Verlauf des fast zweistündigen Einsatzes, bei dem das gesamte Wohnhaus abgesucht wurde, waren keine verletzten Personen auffindbar.

Wie sich schlussendlich herausstellte, war der Notruf durch den Besucher eines Bewohners abgesetzt worden, der das offenbar als „Scherz“ gesehen und sich vor Eintreffen der Rettungskräfte bereits von der Örtlichkeit entfernt hatte.

Neben dem Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Notrufen, das gegen den 57-jährigen Tatverdächtigen eingeleitet wurde, erwartet ihn nun auch eine „saftige“ Rechnung für den personalintensiven Einsatz.

Zu den Feuerwehren aus Traunreut, Trostberg und Traunwalchen sowie Vertretern des Kreisfeuerwehrverbandes (Kreisbrandrat, Kreisbrandinspektor und Kreisbrandräte) waren mehrere Streifenbesatzungen der Polizei Traunreut, Trostberg und der Operativen Ergänzungsdienste sowie zahlreiche Rettungsfahrzeuge im Einsatz, u.a. der Einsatzleiter Rettungsdienst, ein leitender Notarzt und mehrere Notarzteinsatzfahrzeuge, sieben Rettungswagen, sieben Krankentransportwagen von den Standorten Traunstein, Garching, Wasserburg, Grassau, Fridolfing und Ruhpolding sowie vier Rettungshubschrauber von unterschiedlichen Standorten und die Schnelleinsatzgruppen aus Traunstein, Trostberg und Palling.

Pressemitteilung Polizei Traunreut

Erstmeldung, 18.36 Uhr - Falscher Notruf löst Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut aus

Die Leitstelle löste Großalarm für die umliegenden Rettungskräfte aus. Es wurden mehrere Feuerwehren, Rettungswagen und auch Rettungshubschrauber zum Einsatzort bestellt.

Als die ersten Rettungskräfte der Feuerwehr aus Traunreut am Einsatzort eintrafen, war der Anrufer auf keiner Türklingel ausfindig zu machen und auch im Gebäude wusste niemand etwas von einem Gasgeruch oder bewusstlosen Personen.

Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020

Fotos: Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020
Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
Fotos: Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020
Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
Fotos: Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020
Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi
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Großeinsatz der Rettungskräfte in Traunreut am 28. Dezember 2020 © FDL/BeMi

Somit blieb den Floriansjüngern nichts anderes übrig, als sich Stockwerk für Stockwerk durchzuarbeiten und Messungen auf eventuelles Gas durchzuführen. Zwischenzeitlich rückten immer mehr Rettungskräfte zum Einsatzort an. Unter anderem wurden vier Rettungshubschrauber alarmiert, von denen allerdings zwei auf dem Anflug wieder abbestellt wurden.

Mehrere Einheiten von Schnelleinsatzgruppen des BRK sowie die Sanitätseinsatzleitung trafen ebenfalls der Reihe nach am Einsatzort ein. Die Polizei aus Traunreut wurde von Einheiten der Bundespolizei unterstützt. Ebenfalls waren Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort.

Letztendlich konnte im gesamten Gebäude weder verletzte Personen noch Gasgeruch festgestellt werden. Auch der Anrufer konnte laut Polizei noch nicht ausfindig gemacht werden. Die Feuerwehren aus Traunreut, Trostberg und Traunwalchen waren mit insgesamt ca. 50 Einsatzkräften vor Ort.

FDL/BeMi/bcs

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