Treffen Arbeitskreis Verkehr mit MdL Klaus Steiner

Arbeitskreis fordert Verbesserung der Ampelanlage in St. Georgen

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v.l.n.r. MdL Klaus Steiner und Reinhard Piehler (Leiter des Arbeitskreises „Verkehr Traunreut“)

Traunreut - Die Ampel an der Kreuzung Sankt Georgen soll durch ein weiteres Lichtsignal ergänzt werden. Diese Forderung erhob der Leiter des Arbeitskreises „Verkehr Traunreut“, Reinhard Piehler, bei einem Ortstermin mit MdL Klaus Steiner.

Pressemeldung im Wortlaut:

Er erläuterte die dringende Notwendigkeit eines weiteren Lichtsignals für die Anlieger der Irsinger Straße. „Das fehlende Signal führt bei der Einfahrt in die Kreuzung immer wieder zu einer großen Unsicherheit und damit zu gefährlichen Situationen“, erläuterte Piehler. Steiner, der seit vielen Jahren immer wieder mit der Verkehrssituation in St. Georgen befasst war, konnte sich vor Ort über die Lage informieren und pflichtete Piehler bei, dass die derzeitige Situation für den Verkehr, aus der Irsinger Straße, sehr unbefriedigend sei. Er kündigte an, die Angelegenheit mit den zuständigen Stellen bei der Bahn, aber auch mit der zuständigen Ministerin zu besprechen, mit dem Ziel, eine Ergänzung der Ampel zu erreichen.

Reinhard Piehler nutzte den Ortstermin ebenfalls, um dem Traunsteiner Stimmkreisabgeordneten das ÖPNV Konzept des Arbeitskreises vorzustellen. Der Arbeitskreis „Verkehr Traunreut“ hat bereits vor zwei Jahren ein Konzept zur Reduzierung des CO-2 Ausstoßes durch den KFZ-Verkehr in Traunreut erarbeitet. „Zur Hauptverkehrszeit gibt es auch in Traunreut Staus und die Feinstaubbelastung übersteigt bereits wie in vielen Städten die Grenzwerte“, führte Piehler aus. Die Frage sei, was könne Traunreut dagegen tun?

Wie er weiter ausführte, gebe es in Traunreut sehr viele Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten und Schulen, mit der Folge, dass viele jeden Tag in die Stadt pendeln. „Es geht darum langfristig einen funktionierenden ÖPNV und eine gute Infrastruktur aufzubauen, um den Pkw-Verkehr deutlich zu reduzieren.“

Hierzu habe der Arbeitskreis ein Konzept entwickelt, welches zwar weit in die Zukunft gerichtet sei, aber trotzdem jetzt diskutiert werden sollte. Klaus Steiner nannte den Entwurf sehr ehrgeizig und visionär, aber er pflichtete Piehler bei, dass nur mutige und konkrete Schritte zu einem zukunftsweisenden ÖPNV führen könne.

Nach Piehlers Meinung ist es erforderlich, dass zusätzlich zur geplanten Ostumfahrung eine neue Verbindung vom Kreisverkehr Frühling zur B304 geschaffen wird. Damit wäre eine LKW-fähige Umfahrung der Stadt im Osten möglich. Der Verkehr würde sich aufteilen und die Robert-Bosch-Straße und die Kreuzung St. Georgen würden entlastet. Die Firmen Heidenhain, BSH, Siteco und die übrigen Gewerbegebiete wären optimal angebunden.

Der Schwerlastverkehr würde um die Stadt herumgeführt, aber alle Firmen und Geschäfte wären gut erreichbar. „Die derzeit in Planung befindliche Ostspange ist richtig, aber nicht ausreichend“, sagte Piehler. Die Straße müsste in einem großen Bogen vom Kreisverkehr Frühling zwischen Niedling und Traunwalchen und weiter zwischen Biebing und Herbstdorf zur B304 führen. Es wäre eine ähnliche Lösung wie die Umgehungsstraße in Traunstein, die sich bestens bewährt hat.

Ein weiterer Schwerpunkt des Konzepts sei die Bahn. Nach Meinung der Arbeitsgruppe müsse die Bahn im Einstundentakt durch die Stadt fahren. Den Vorschlag der Bahn, mit einer neuen Bahnlinie von Traunreut über Traunwalchen nach Matzing zu fahren, sei zu begrüßen. Die Bahn müsse in St. Georgen nach Traunreut abzweigen. Dazu sei ein tiefergelegter Kreisverkehr in St. Georgen von Vorteil. Die Bahn solle, von Altenmarkt kommend über Stein, St. Georgen, Bahnhaltepunkt Traunreut zum Werk BSH und dann weiter über Traunwalchen und Matzing nach Traunstein fahren. Damit wären alle Anwohner des Traun- Alztals von Mühldorf, bis Ruhpolding, mit der Bahn erreichbar. Wenn der Bahnverkehr mit Wasserstoffantrieb durchgeführt werde, sei dies eine enorme Entlastung der Umwelt im Alztal.

Klaus Steiner dankte dem Arbeitskreis für die nach seinen Worten sehr intensive Arbeit und sagte zu, die angesprochenen Themen auch an übergeordneten Stellen, bei der Bahn und dem Bundesverkehrsministerium vorzubringen.

Pressemitteilung MdL Klaus Steiner

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