Starkbierfest der CSU Traunreut

"Geschlossene politische Wertschöpfungskette"

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Stießen mit Starkbier auf einen erfolgreichen Wahlkampf an: die CSU-Granden (von links) MdB Dr. Peter Ramsauer, Zweiter Bürgermeister Hans-Peter Dangschat, Altbürgermeister Franz Parzinger und Moderator Holger Büttner.

Traunreut - MdB Dr. Peter Ramsauer und Zweiter Bürgermeister Dangschat priesen beim Starkbierfest die Vorteile der CSU-Vernetzung auf allen Ebenen an.

"Auf die CSU ist Verlass: Wir liefern Politik aus einer Hand!" Unter dem lauten Beifall der rund 80 Besucher des Starkbierfestes des CSU-Ortsverbandes Traunreut im Saal der TuS-Sportplatzgaststätte "Champion" hielt sich MdB Dr. Peter Ramsauer aus Traunwalchen bei seinem politischen Heimspiel mit seinem Credo nicht zurück. "Wir verfügen über eine geschlossene politische Wertschöpfungskette", war sich der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit Traunreuts Zweitem Bürgermeister Hans-Peter Dangschat einig.In Bayern und in der gesamten Republik sei nur die CSU in der Lage, politische Ziele vom Stadtrat über den Kreistag und die Regierung von Oberbayern bis hin zur Landes- und Bundesebene kraftvoll zu vertreten und letztendlich durchzusetzen.


Aktuell berichtete MdB Ramsauer aus der deutschen Landeshauptstadt, aus der er gerade zurückgekommen war, von den Auswirkungen des grassierenden Coronavirus: "Berlin ist gespenstisch leer. Auch die deutschen Flughäfen sind wie leer gefegt. Das wird wirtschaftlich Spuren hinterlassen", befürchtet der heimische Stimmkreisabgeordnete. Selbstverständlich müsse man gesundheitspolitisch verantwortlich handeln,"aber es wird schon etwas Hysterie verbreitet". Auf lokaler Ebene merkte Bürgermeisterkandidat Dangschat an, dass es in der Traunreuter Stadtverwaltung Vorkehrungen für Schutzmaßnahmen gebe. "Und das Händeschütteln wird allerorts eingeschränkt."

Bezüglich der gescheiterten Pkw-Maut berichtete Ramsauer von einem 35 Seiten starken Vernehmungsprotokoll im Untersuchungsausschuss. Mit einem süffisanten Lächeln kündigte er an, er werde eventuell mit einer Maß Bier in der Hand genüsslich seinem "Parteifreund" Horst Seehofer zuhören, wenn dieser zur Vernehmung in Sachen Maut vorgeladen werde. Mit dem deutschen Innenminister verbindet Ramsauer seit dessen Ausscheiden als Bundesverkehrsminister ja nicht gerade eine innige Freundschaft.


Bei der von Stadtratskandidat Holger Büttner moderierten Veranstaltung lobte Dr. Ramsauer die "starke Liste der Traunreuter CSU", die durchweg mit kompetenten Leuten besetzt sei. Und für Traunreut könne er sich keinen besseren Bürgermeister vorstellen als Hans-Peter Dangschat, einen jungen Juristen, der neue Wege gehen werde und für ein neues, harmonisches Miteinander stehe. Der so gelobte bedankte sich für die Lorbeeren und versprach einen neuen Stil und mehr Transparenz im Rathaus. Nach Ansicht Dangschats besteht in Traunreut ein großer Nachholbedarf in Sachen Bürgerbeteiligung. Er werde sich einsetzen für Bürgerversammlungen in allen Ortsteilen sowie für feste Ansprechpartner für Bürger und Bürgerinnen in der Stadtverwaltung.

Georg Grafetstätter

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