Pressemitteilung Freie Wähler Laufen

Freie Wähler stellen sich den Steiner Bürgern vor

Traunreut - Am Donnerstag stellten sich die Stadtratskandidatinnen und Stadtratskandidaten der Freien Wählern der Steiner Bevölkerung vor.

Vorsitzender Kai-Holger Seidel konnte zu Beginn der Veranstaltung im Brauereigasthof Martini neben den Mitgliedern, amtierenden Stadträten und Bürgermeister Klaus Ritter auch die anwesenden interessierten Wähler begrüßen.


Der zweite Punkt nach der Begrüßung beinhaltete eine Vorstellungsrunde aller Stadtratskandidatinnen und Stadtratskandidaten, in der sich jeder mit Name, Beruf, Familienstand, Listenplatz und seine jeweiligen politischen Absichten und Ziele nannte.

Klaus Ritter ging in seiner Rede auf insgesamt drei Themenblöcke ein.Dabei handelte es sich um das bisher Erreichte, die aktuell laufenden Projekte und seine Vorhaben für die Zukunft. Bei den umgesetzten Punkten sprach er unter anderem von der Freibadsanierung, dem vorangetriebenen Straßenbau, dem Matzinger Kreisverkehr, der Renovierung der Traunwalchener Schule, dem Dorfladen in Traunwalchen, über insgesamt 300 Wohneinheiten, die bisher auf den Weg gebracht wurden und vielem mehr. Aktuell in Bearbeitung seien der Muna Park im Stadtzentrum, ein Gesamtverkehrskonzept, welches übrigens durch die Fraktion der Freien Wähler auf den Weg gebracht wurde, der Neubau von VHS und Bücherei sowie die Verbesserung des Radwegenetzes. Bei seinen Zukunftsaussichten ging das Traunreuter Stadtoberhaupt auf die Gestaltung des Landesentwicklungsplans ein. Er sieht Traunreut in der Region 18 als ein gemeinsames Oberzentrum zusammen mit den Städten Traunstein und Trostberg. Um das zu erreichen, wird er sich stark machen im Falle seiner Wiederwahl. Ein weiteres Thema, welches ihm unter den Nägeln brennt, sei der ÖPNV. Ritter sprach sich zum wiederholten Mal für ein 1 Euro Ticket bei Bus und Bahn aus oder für das so genannte 365 Euro Jahresticket. "Wir müssen die Taktung erhöhen und die Preise nach unten schrauben", so Ritter. Andernfalls sieht er keine Möglichkeit, die Leute aus den Autos in die Busse und Züge zu bringen. Zum Abschluss betonte der Bürgermeister, dass er für Stabilität, Sicherheit und soziale Ausgewogenheit stehe.


Konrad Unterstein, Vorsitzender der Stadtratsfraktion, stellte während des dritten Tagesordnungspunkts das Programm der Traunreuter Freien Wähler vor. Er nannte hier vier große Themenpakete, die alle Kandidaten zusammen mit Mitgliedern und Stadträten in einer eigens dafür durchgeführten zweitägigen Klausurtagung ausgearbeitet haben. Beim Thema Bürger, Familie und Vereine nannte er drei Punkte: hier erklärten die Freien Wähler die Errichtung eines zentrumsnahes Spiele- und Funparks für Kinder und Jugendliche, die Einrichtung eines Seniorentreffs sowie die Errichtung von Waldlehrpfaden in den Naherholungsgebieten. Das zweite Themenpaket betrifft Bauen, Wohnen und Leben. Hier ist ein zentrumnahes Wohnen für Senioren genauso geplant wie die verträgliche Innenstadtverdichtung, einhergehend mit der Optimierung der aktuellen Stellplatzsatzung. Des Weiteren möchte man ein Konzept erarbeiten, in dem mögliche Flächen für Wohn- oder Gewerbegebiete auf eine Liste gesetzt und auf alle Möglichkeiten und folgende Arbeitsschritte untersucht werden sollen.

Das dritte Themenpaket nennt sich Natur, Wirtschaft und Agrar. Hier fällt das Thema erneuerbare Energien darunter. Die Freien Wähler haben hier einige Ideen, wie die Stadt zukünftig die Verwendung von diesen aktiv fördern könnte, z.B. durch die Errichtung eines Bürgersolarparks. Des Weiteren bekundet man die Absicht, mehr Elektrotankstellen für E-Autos zu installieren und fordert sogar die Errichtung einer Wasserstofftankstelle, um das Angebot in die Breite zu ziehen. "Niemand kauft sich ein Auto mit alternativem Antrieb, wenn man es nicht tanken ", so Unterstein. Die heimischen Betriebe und Arbeitsplätze möchte man mit der Durchführung einer Firmenkontaktmesse sichern und unterstützen. Das verloren gegangene Wissen und Verständnis für die Landwirtschaft soll bei den Kindern wieder aufgefrischt werden. Sie sollen während Unterrichtseinheiten die heimischen Landwirtschaftsbetriebe besuchen und die Stadt kann hier als Vermittler zwischen Schulen und Landwirte auftreten, um die Sache zu unterstützen.

Im letzten Themenpaket geht es um Sicherheit und Verkehr. Ein Parkverbot für LKW's in der Innenstadt ist ein absolutes Muss, so der Fraktionschef. Wir wollen stattdessen Parkflächen in den Gewerbegebieten ausweisen. Des Weiteren fordern die Freien Wähler einen beidseitigen Fahrradschutzstreifen in der Münchener Straße. Am Ende der Programmvorstellung nannte Unterstein die Einrichtung eines Taxistands in der Stadt, um außerhalb der Fahrzeiten des ÖPNV das System zu komplettieren.

Zum Abschluss nannte Unterstein noch einmal alle Erfolge, die man die letzten sechs Jahre erringen konnte und lobte dabei auch die äußerst gute Zusammenarbeit mit der Landtagsfraktion. So unterstützte man auch die Politik auf Landesebene. Die Abschaffung der Straßenausbaubeitragsatzung und die Senkung der Kindergartengebühren um 100 Euro sind die zuletzt erzielten Erfolge, auf die man sehr stolz sei.

Pressemitteilung Freie Wähler Laufen

Rubriklistenbild: © Freie Wähler Laufen

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