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„GemüseAckerdemie“

Ackerprojekt von engagiertem Lehrerteam in der Sonnenschule Sankt Georgen trägt reiche Früchte

Stadtgärtnermeister Robert Kratzer; Lehrkraft Isabelle Göhring; Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat; Lehrkraft Kathrin Wehner und Schulleiter Sonnenschule Sankt Georgen, Arno Rausch an der Ackerfläche auf dem Schulgelände.
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Stadtgärtnermeister Robert Kratzer; Lehrkraft Isabelle Göhring; Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat; Lehrkraft Kathrin Wehner und Schulleiter Sonnenschule Sankt Georgen, Arno Rausch an der Ackerfläche auf dem Schulgelände.

Die Sonnenschule Sankt Georgen nimmt Teil an dem Projekt „GemüseAckerdemie“, einem Bildungsprogramm des Gemeinnützigen Vereins Acker e.V. Dazu wurde eine Ackerfläche von den Stadtgärtnern der Stadt Traunreut auf dem Schulgelände vorbereitet und trägt bereits reiche Früchte.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Sankt Georgen - „Im Zentrum des Bildungsprogrammes steht der Gemüseanbau auf einer schuleigenen Ackerfläche. Über das direkte Erleben sollen den Kindern Naturzusammenhänge vermittelt werden und ihnen nachhaltig verständlich gemacht werden, wie Lebensmittel produziert werden.“, lautet die Intention von Acker e.V. Mit Spenden werden Schulen und KiTas bei der Einrichtung eines Schulackers, der Wissensvermittlung und der Anschaffung von Gartengeräten finanziell unterstützt. Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat stattete der Projektgruppe einen Besuch ab und konnte sich vor Ort von der gelungenen Gärtnerarbeit überzeugen.

Die beiden Lehrerinnen Isabelle Göhring und Kathrin Wehner sowie die Sozialpädagogin Klaudia Vongehr betreuen das Projekt mit viel Herzblut und großem Engagement. „Wir werden über vier Jahre von Experten aus Landwirtschaft und Ackerbau fachlich begleitet. So kommt im ersten Jahr zum Beispiel ein Gärtner zu uns, und bringt uns auch die Pflanzen, die wir anpflanzen. Alle verwendeten Setzlinge und Saatgut sind aus der Region, das freut uns besonders. Auch wird keine Chemie beim Düngen verwendet“, erklärt Isabelle Göhring. „Wir bedanken uns bei der AOK, über die wir die Spendengelder der Ackerdemie erhalten haben.“, so Göhring. „Wir werden durch Unterlagen und regelmäßige Newsletter in den theoretischen Kenntnissen fit gemacht. Die Kinder erhalten Hefte, in denen sie spielerisch dazulernen - sei es durch kleine Aufgabenstellungen, Rezepte oder Rätsel zu Gemüse und Gärtnern im Jahreszyklus.“, ergänzt Kathrin Wehner. „Die Kinder sind mit großer Begeisterung bei ausnahmslos allen Arbeiten mit dabei.“, erläutert die Pädagogin.

Das Gemüse darf natürlich nach der Ernte von den Kindern verzehrt werden. Oft geschieht dies gemeinschaftlich in der Schulpause draußen auf Picknickdecken. Nicht selten schmecken den kleinen Gärtnerinnen und Gärtnern dann auch Gemüsesorten, die sie vorher nicht gekannt haben. Auch Schulleiter Arno Rausch ist von dem Projekt angetan und packte sogar in den Ferien zusammen mit Kollegin Isabelle Göhring beim Bau des Zaunes mit an. 15 Kinder aus vier verschiedenen dritten Klassen sind die Stammbesetzung in der Acker AG, die einmal wöchentlich eine Stunde am Nachmittag stattfindet. Aus sämtlichen Klassen können sich Kinder in eine Liste eintragen um mitzuhelfen. Sei es beim Unkraut jäten, Schnecken absammeln, beim Gießen oder Ernten, denn die Nachfrage war viel größer als die freien Plätze.

„Es braucht engagierte Lehrkräfte wie Sie, um junge Menschen zu begeistern und ihnen Werte wie Nachhaltigkeit und Wertschätzung für die Natur zu vermitteln. Dies geht am besten durch das unmittelbare Erleben.“, zeigte sich der Erste Bürgermeister vom Einsatz des Schulteams beeindruckt. Ein 80 qm großes Stück wurde im hinteren Teil vom Rasen des großzügigen Schulgeländes abgezweigt und von Stadtgärtnermeister Robert Kratzer und seinem Team mittels Bagger und Planiergerät für das Ackerprojekt vorbereitet. „Es befand sich dort noch Sand von der alten Sprunggrube. Dieser wurde mit Humus und Erde gemischt und mit ökologischem Dünger aufgedüngt.“, erklärt der Gärtnermeister die Vorbereitungen für eine optimale Bodenbeschaffenheit. Den Gemüseacker umgibt ein Holzzaun, der von der Firma Holz Rieß aus Anning und den Stadtwerken Traunreut gespendet worden ist. Die Firma Holz Rieß hat ihn auch unentgeltlich aufgebaut. Mittlerweile wurde ein Teil davon von den Kindern der Sonnenschule liebevoll in fröhlichen Farben bunt bemalt. Auch dies ist Inhalt des Schulprojektes, das den Kindern viel Raum für kreatives Schaffen auf vielen Ebenen bietet.

Pressemitteilung Stadt Traunreut

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