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Sieben Bäume in Traunreut gefällt

Ein japanischer Pilz macht der Esche das Leben schwer

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Das Falsche Weiße Stängelbecherchen (Hymenoscyphus fraxineus) ist eine 2010 neu beschriebene Pilzart aus der Unterabteilung der Echten Schlauchpilze.

Traunreut - "Falsches Weißes Stängelbecherchen" klingt harmlos, ist es aber doch. Dieser japanische Pilz ist dafür verantwortlich, dass Eschen sterben. In Traunreut mussten nun sieben Bäume bereits gefällt werden.

Der aus Asien stammende Pilz stört die Wasserzufuhr in den Bäumen, lässt Blätter verwelken und Triebe absterben. Nun hat er Eschen entlang des Traunreuter Stadtrundweges und im Auwald, entlang der Traun auf Höhe des Traunreuter Wehrs, befallen. Dies berichtet Heimatzeitung.de. Wie das Blatt berichtet, mussten sieben Eschen bereits gefällt werden, weil sie stärker befallen waren. Durch regelmäßige Kontrollen, die zweimal im Jahr stattfinden, müsse sichergestellt werden, dass von den Bäumen, die im Einwirkungsbereich eines Weges stehen, keine erkennbare Gefahr durch Umstürzen oder herabfallende Äste ausgehe, so Heimatzeitung.de weiter.

Der Verursacher des Eschentriebsterbens, auch »Falsches Weißes Stengelbecherchen« genannt, hat sich mittlerweile in 22 Ländern Nord-, Ost- und Mitteleuropas etabliert und ist auch in Bayern flächendeckend in den Eschenbeständen anzutreffen. Seit seinem Erstnachweis in Deutschland im Jahr 2007 und in Bayern 2008 wird eine negative Krankheitsentwicklung in Eschenbeständen jeglichen Alters zunehmend sichtbar. Mit einem Rückgang des Pathogens ist derzeit nicht zu rechnen und auch die Anzahl resistenter Eschen ist sehr gering, weswegen derzeit gezielt an der Aufklärung des Infektionsweges, dem Krankheitsverlauf und der Ausbreitung des Pilzes geforscht wird. Symptome sind Welkerscheinungen, Rindenverfärbung, Blattflecken und Änderung der Verzweigungsstruktur der Kronen.

mh

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