Was wird aus dem Freibad?

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Das Nicht-Schwimmerbecken im Franz-Haberlander-Freibad in Traunreut muss dringend saniert werden. In den vergangenen Wochen hat das Becken Unmengen von Wasser verloren. Inzwischen ist es gelungen, die undichten Stellen notdürftig abzudichten.

Traunreut - Die Sanierung des Nicht-Schwimmerbeckens im Franz-Haberlander-Freibades wird die Stadt eine Stange Geld kosten. Warum Traunreut wohl dennoch nicht Drumherum kommt.

Bürgermeister Franz Parzinger schloss bei der Stadtrats-Sitzung nicht aus, dass die Sanierung des Nicht-Schwimmerbeckens im Franz-Haberlander-Freibades die Stadt Traunreut viel Geld kosten wird. Das Freibad sei jedoch eine wichtige Freizeiteinrichtung und gehöre zum Image der Stadt. Die Einrichtung zu schließen, wäre für die über 70.000 Besucher, die jährlich das Bad besuchen, bitter.

Um für einen schnellen Maßnahmenbeginn gerüstet zu sein, sollen deshalb schon mal 400.000 Euro für die Sanierung des Nicht-Schwimmerbeckens im nächsten Haushalt eingestellt werden. Damit bekräftigte der Stadtrat in seiner Sitzung einstimmig die Empfehlung des Hauptausschusses, ein Büro zu beauftragen, das über den Winter eine wirtschaftliche Lösung ausarbeitet.

Um den Badebetrieb nicht zu behindern, sollte mit der Sanierung nach der Saison im Herbst nächsten Jahres begonnen werden, um das Becken in der Badesaison 2015 wieder nutzen zu können. "Ob das Becken wieder gefliest oder in Edelstahl ausgeführt werden soll, werden die Vorschläge der Fachplaner aufzeigen", so Parzinger.

Das Nicht-Schwimmerbecken hatte in den vergangenen Wochen Unmengen von Wasser verloren. Bis zu 30.000 Liter versickerten täglich in das Erdreich. Die Schadensbilder lassen darauf schließen, dass die Wasserverluste auf undichte Silikondichtungen und Fugen zurückzuführen sind. Inzwischen sei es gelungen, die undichten Stellen notdürftig abzudichten, erklärte der Bürgermeister.

Vor Beginn der nächsten Badesaison soll erneut eine Abdichtung der Lecks erfolgen. Nach Angaben der Verwaltung, hätten umfangreiche Untersuchungen durch eine Befahrung der Zu- und Ablaufleitungen mit der Kamera ergeben, dass in diesem System keine Undichtigkeiten vorlägen. Dagegen sei eine Anzahl von Silikondichtungen von Bewegungsfugen undicht beziehungsweise nicht mehr vorhanden. Auch seien alle Fugen zwischen den Fliesen zwischenzeitlich ausgespült. Beide Schadensbilder ließen demnach darauf schließen, dass die Wasserverluste dadurch verursacht werden würden.

Darüber hinaus sei auch der Haftmörtel der Fliesen überwiegend nicht mehr tragfähig und die Beckenköpfe seien durch die Witterungsverhältnisse ebenfalls stark geschädigt. Wie Parzinger weiter mitteilte, habe in dem über 30 Jahre alten Bad auch der Zahn der Zeit an den Umkleidekabinen genagt. Die Umkleidekabinen seien nicht mehr im allerbesten Zustand und müssten in einem weiteren Bauabschnitt ebenfalls saniert werden.

ga

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