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Sieben Hektar Blühfläche angesät

Insekten- und Artenschutz im neuen Baugebiet Stocket in Traunreut

Stadtgärtnermeister Robert Kratzer; Stadtgärtnerin Anita Löw; Jakob Maier; Markus Maier; Landschaftsarchitekt (Dipl.-Ing. Univ.) Ingenieurbüro aquasoli Siegsdorf, Ralf Schindlmayr
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Stadtgärtnermeister Robert Kratzer; Stadtgärtnerin Anita Löw; Jakob Maier; Markus Maier; Landschaftsarchitekt (Dipl.-Ing. Univ.) Ingenieurbüro aquasoli Siegsdorf, Ralf Schindlmayr

Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich, dass mehr für den Insekten- und Artenschutz unternommen wird. Die Stadt Traunreut pflanzt und sät daher jedes Jahr auf den möglichen öffentlichen Flächen eine Vielzahl von Blumen und Pflanzen an. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Traunreut – So ist auch der Gedanke entstanden, die freien Bauparzellen im neuem Baugebiet Stocket bis zu deren Bebauung mit einer Zwischenbegrünung bereichern zu wollen. Neben dem Insektenschutz soll die Einsaat die Gesamtansicht des Baugebietes verschönern, Erosion verhindern, den Wildwuchs eindämmen und somit die Biodiversität verbessern. So eine Begrünung beschattet den Boden und trägt zum Schutz des Mutterbodens bei. Für Wildinsekten wird ein Lebensraum geschaffen, der die Nahrungsgrundlage gleich mit anbietet. Somit wurden auch für den Weltbienentag am 20. Mai die besten Voraussetzungen geschaffen. 

Zweiter Bürgermeister, Reinhold Schroll freut sich schon auf den ersten Besuch, wenn alles zu blühen beginnt. „Das ist ein wichtiger Baustein für den Insektenschutz in unserer Stadt. Wir haben so eine große Fläche, die wir für Insekten und Kleintiere nutzen können. Die Vorteile für die Fläche liegen klar auf der Hand. Beeindruckend finde ich auch, dass das maschinelle Ausbringen des Samens voll automatisch durch GPS-Steuerung erfolgt. “

Das gesamte Baugebiet umfasst circa acht Hektar Fläche, davon wird etwa ein Hektar für die Erschließung benötigt. Es wird auf den bis zur Bebauung ungenutzten Freiflächen eine bis zu sieben Hektar große, mehrjährige Blühfläche für Insekten geschaffen. Diese Bienentrachtpflanzenmischung besteht aus circa 60 Prozent Wildblumen. Einige Arten werden erst nach dem Winter keimen, so wird sich die Ansicht im Blütenflor zudem etwas ändern und sehr schön ergänzen.

Die Zusammensetzung der Blühmischung ist so gestaltet, dass über die gesamte Vegetationsperiode eine durchgängige Versorgung der Bestäuber mit Nektar und Pollen gewährleistet ist. Neben wilden Fenchel, Kornrade, Buchweizen, Kornblume, usw. sind es insgesamt 48 verschiedene Arten, die in dieser Mischung vereint sind. Das Saatgut wird mit einer Menge von nur einem Gramm pro Quadratmeter ausgesät.

Die Nebenflächen, die nicht maschinell eingesät werden können, werden unsere Bauhofgärtner von Hand einsäen und betreuen. Landwirt Markus Maier mit seinem Sohn Jakob übernahm die maschinelle Einsaat.

Pressemitteilung der Stadt Traunreut