Christen aus fünf Konfessionen feierten

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Der ökumenische Gottesdienst in Traunreut gilt aufgrund der vielfältigen Konfessionen als einzigartig. Unser Foto zeigt (von links nach rechts): Pfarrer Stefan Hradetzky (evangelische Paulusgemeinde), Subdiakon Achillefs Lazos (griechisch-orthodoxe Gemeinde), Pastoralassistent Rainer Secker (Freikirchliche Christengemeinde), Priester Constantin Bartok (rumänsich-orthodoxe Gemeinde) und Pfarrer Thomas Tauchert (katholischen Pfarrgemeinde „Zum heiligsten Erlöser“).

Traunreut - 300 Christen unterschiedlicher Konfessionen erlebten einen einzigartigen Gottesdienst, bei dem ihnen "Jesus Christus als Brot des Lebens" näher gebracht wurde.

Rund 300 Christen aus fünf Konfessionen folgten der Einladung von Bürgermeister Franz Parzinger und feierten im k1 in Traunreut einen gemeinsamen Gottesdienst. Wegen der Vielfalt der religiösen Konfessionen gilt der Gottesdienst, der seit einigen Jahren stattfindet, als einzigartig in der Region. Die große Resonanz wertete Bürgermeister Franz Parzinger als ein positives Zeichen einer ökumenischen Bewegung.

In Traunreut werde die Ökumene seit über 60 Jahren gelebt, was eine große Stärke der Bürgerinnen und Bürger sei, sagte das Stadtoberhaupt am Ende des rund einstündigen ökumenischen Gottesdienstes, bei dem die Begegnung untereinander und mit Gott im Mittelpunkt stand.

Die Thematik „Jesus Christus – Brot des Lebens“ nach der Pfarrer Stefan Hradetzky von der evangelischen Paulusgemeinde auch seine Predigt ausrichtete, wurde mit Liedern der Band der Freien Christengemeinde (unter der Leitung von Dr. Koch) eindrucksvoll vertieft.

Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens räumte Hradetzky ein, dass alles Geld der Welt nicht glücklich mache. „Wir leben in Deutschland im Wohlstand und haben mehr als wir brauchen.“ Trotzdem sei der Drang nach immer mehr bestimmt, was letztendlich nicht glücklich machen könne. Am Beispiel des Burnout-Massenleidens stellte er fest, dass es noch nie so viele Menschen mit Erschöpfungszuständen gegeben habe, wie heute. Die Worte des Predigers stimmten nachdenklich und ließen den biblischen Wert des Johannes Evangelium erkennen in dem Jesus klar macht, dass es nur bei ihm Ruhe und inneren Frieden geben könne.

Als Ritual der Mahlfeier wurde das orthodoxe sogenannte Agape-Mahl, auch Liebes-Mahl genannt, gewählt. Dabei wurden Brote mit Öl beträufelt und am Schluss an die Besucher verteilt. Bürgermeister Franz Parzinger bedankte sich bei den Zelebranten für den Gottesdienst und bei den Gläubigen für den großartigen Besuch der sich von Jahr zu Jahr steigert, so das Stadtoberhaupt abschließend.

Die Kollekte des Gottesdienstes kam der Traunreuter „Brücke“, eine Einrichtung der katholischen Gemeinde „Zum heiligsten Erlöser“ für Hilfsbedürftige, zu Gute.

Quelle: Pressemitteilung Stadt Traunreut

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