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Appell an Grundstückseigentümer und Gartenbesitzer

Eingeschränkte Verkehrssicherheit durch Hecken, Sträucher und Gehölze in Traunreut

Bei Gartenbesitzer und Grundstückseigentümer ist die Freude groß, wenn die gepflanzten Hecken, Sträucher und Bäume prächtig wachsen und blühen. Wichtig ist allerdings auch, auf die Verkehrssicherheit angrenzender Wege, Straßen und Plätze zu achten.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunreut - „Im Ordnungsamt der Stadt Traunreut gehen im Laufe des Sommers immer wieder Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern ein, dass Bäume oder Hecken zu stark in Straßen, Kreuzungen oder auch Gehwege wachsen und damit die Verkehrssicherheit nicht mehr ausreichend gewährleistet ist.“ erklärt Olivia Hanel, zuständig für den Bereich öffentliche Sicherheit und Ordnung bei der Stadt Traunreut. „Wir schreiben die Grundstückseigentümer dann erstmal an und weisen auf Sichtbehinderungen, Durchfahrtsprobleme oder nicht mehr nutzbare Gehwege hin.

Sie sind zur Beseitigung störender Bepflanzungen verpflichtet.“ Hecken oder Gehölze dienen häufig als Grundstückseinfriedung, oft als Abgrenzung zur Straße. Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit ist hierbei ein regelmäßiger Rückschnitt notwendig. Wenn Hecken, Sträucher und Bäume in Geh- oder Radwege oder in Fahrbahnen hineinwachsen, können diese oft nur noch mit Einschränkungen benutzt werden. An Einmündungen wird durch den Bewuchs häufig der Sichtwinkel auf die vorfahrtberechtigte Straße eingeschränkt.

Zugewachsene Verkehrszeichen oder Straßenbeleuchtungen können ebenfalls die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Entsprechend des Straßen- und Wegegesetzes sind Grundstückseigentümer deshalb verpflichtet, die Pflanzen regelmäßig zurückzuschneiden.

Schonende Form- und Pflegeschnitte sind dabei ganzjährig erlaubt. Sie sind vorn naturschutzrechtlichen Verbot, das in der Zeit vom 1. März bis 30. September den Zuschnitt von Bäumen, Hecken und Gehölzen untersagt, ausdrücklich ausgenommen. Bei Unfällen und Schäden, die durch den Überwuchs entstehen, haftet der Grundstückseigentümer. Ist Gefahr in Verzug, ist die Stadt Traunreut auch berechtigt, die Bepflanzung kostenpflichtig zurückzuschneiden oder zu entfernen.

Pressemitteilung Stadt Traunreut

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Marijan Murat

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