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Traunreuter Fernwärmemix bekommt Bestnoten

Fernwärmekunden der Stadtwerke bekommen sehr umweltfreundliche Wärme geliefert

Stadtwerke Traunreut.
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Stadtwerke Traunreut.

Um ihre Kunden umfassend über die Qualität der Fernwärme in Traunreut zu informieren, haben die Stadtwerke Traunreut erstmals vor 7 Jahren ein Gutachten in Auftrag gegeben mit dem Ziel, den sogenannten „Primärenergiefaktor“ berechnen zu lassen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunreut - Petra Meyer, die Leiterin der kaufmännischen Abteilung und unter anderem für die Fernwärmeverträge zuständig, erklärt: „Der Primärenergiefaktor gibt an, wieviel Energieeinsatz notwendig ist, damit beim Endkunden die gewünschte Energiemenge ankommt. Schauen wir uns als Beispiel Heizöl oder Erdgas an. Beide Energieträger haben einen Primärenergiefaktor von 1,1. Das bedeutet, dass für Gewinnung, Transport und Verarbeitung das 1,1-fache (= 10 Prozent mehr) an Primärenergie aufgewendet werden muss für die Endenergie, die der Kunde beim Verbrennen von Heizöl oder Erdgas nutzt.“ Solarstrom oder Umweltwärme haben per Definition einen Primärenergiefaktor von 0, der bundesdeutsche Strommix weist einen Wert von 1,8 auf.

Mit diesem Primärenergiefaktor lassen sich verschiedene Energieträger miteinander vergleichen, da auch weitere Aspekte wie z. B. Klimarelevanz und Versorgungssicherheit mit einfließen. „Da die bisherige Bescheinigung bis zum 7. Dezember galt, haben die Stadtwerke das Institut für Energietechnik (IfE) in Amberg mit der Neuberechnung beauftragt. Dabei wird inzwischen neben dem Primärenergiefaktor auch gleich der Wert der CO 2 -Emissionen der Fernwärme ermittelt“, so Petra Meyer. Zur Berechnung dieser Werte haben die Stadtwerke dem Institut umfangreiche Daten der Wärmeerzeugung bereitgestellt. „Auch die beiden Partner der Stadtwerke, die den Großteil der Wärme in das Fernwärmenetz speisen (GKT und STEAG New Energies), stellten entsprechende Daten für eine präzise Berechnung der Werte zur Verfügung“, ergänzt sie.

Da der überwiegende Anteil der Wärme aus Geothermie, Abwärme eines Gas-BHKW und Holz gewonnen wird und nur etwa 5 Prozent aus Heizöl, verwundert es Petra Meyer nicht, dass dem Energiemix der Stadtwerke Bestnoten erteilt wurden: „Der Primärenergiefaktor liegt bei einem nahezu unschlagbaren Wert von 0,23 und die CO 2 -Emission beträgt 0 g je Kilowattstunde (kWh)“. Fernwärmekunden der Stadtwerke (und solche, die es werden wollen) können sich somit sicher sein, dass sie eine sehr umweltfreundliche Wärme geliefert bekommen. Frau Meyer erinnert zum Abschluss noch daran, trotzdem sparsam mit der hochwertigen Wärme umzugehen, zumal sie auch ihren Preis hat. Die neue Bescheinigung ist auf der Internetseite der Stadtwerke (www.stadtwerke-traunreut.de) im Menüpunkt „Fernwärme“ zu finden.

Pressemitteilung Stadt Traunreut

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