Was schon feststeht und was nicht

Wie geht es weiter mit dem Coca-Cola-Gelände?

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Seit Mai steht das Gebäude von Coca-Cola in Traunreut leer. Eine Arztpraxis ist aber noch immer dort untergebracht.
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Traunreut - Im Frühjahr verabschiedete sich Coca-Cola mit seinem Logistikzentrum an der Werner-von-Siemens-Straße aus Traunreut. Wie es weiter geht lässt sich bisher nur in groben Zügen sagen.

Im Mai war Schluss für die verbliebenen 22 Arbeiter von Coca-Cola, das Logistikzentrum wurde aufgelöst. Wie uns der Getränkekonzern bestätigt hat, wurde das Grundstück inzwischen auch verkauft: "Mit dem Käufer wurde aber Stillschweigen vereinbart", heißt es von Coca-Cola weiter. Was mit dem Gebäude genau passiert bzw. wer es übernimmt, lässt sich daher noch nicht genau sagen.

Kein Asylbewerberheim

Doch auch die Stadt hat bereits im vorigen Jahr schon ein Wörtchen mitgeredet und grundsätzlich festgelegt, was auf dem Areal entstehen darf und was nicht. Die Zukunft des Geländes lässt sich deshalb einigermaßen eingrenzen.

"Anlagen für soziale Zwecke" wurden vom Stadtrat kategorisch ausgeschlossen. Damit gemeint ist allgemein Wohnbebauung, im Speziellen wollte der Stadtrat damit aber ein Asylbewerberheim verhindern. Man habe ohnehin schon einen "überproportionalen Bestand" an Flüchtlingsunterkünften

Bestimmtes Gewerbe ausgeschlossen

In Frage kommt daher in erster Linie eine gewerbliche Nutzung auf dem Coca-Cola-Gelände. Doch auch hier gibt es Einschränkungen seitens der Stadt: Händler mit "innenstadtrelevanten Sortimenten" oder Waren der Nahversorgung dürfen sich nicht ansiedeln. Möglich wären also beispielsweise Geschäfte für Baumarkt- oder Gartenartikel, Küchen, Möbel, Fahrräder oder Boote. Aber auch eine künftige Nutzung durch die Industrie ist natürlich denkbar. 

xe

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