Verkehrsreferent fordert Überprüfung von Ampelschaltung und Bahnübergang

"Es kann doch nicht sein, dass nach anderthalb Jahren nichts passiert ist"

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Traunreut - Bevor der Stadtrat in die Sommerpause geht, sei in der Stadtverwaltung ein SechsPunkte-Katalog eingereicht worden, mit der Bitte an den Stadtrat, eine ausführliche Stellungnahme dazu abzugeben.

Wie der Berchtesgadener Anzeiger berichtet, sei der Fokus der Stadtratssitzung auf Verkehrsthemen, wie die Sicherung der Bahnübergänge und die Neuregulierung der Ampelanlagen gewesen. Insbesondere an der Kreuzung Münchner-Straße/Werner-von-Siemens-Straße würden durch die derzeitige Ampelschaltung lange Wartezeiten entstehen, an der Linksabbieger-Ampel würden im besten Fall gerade mal drei Autos passieren können, so Verkehrsreferent Roger Gorzel. 

Bereits vor eineinhalb Jahren habe er eine Überprüfung der Neukalibrierung der gesamten Lichtzeichenanlagen im ganzen Stadtgebiet beantragt. Dass bisher keine Neukalibrierung umgesetzt worden sei, könne er nicht nachvollziehen. "Es kann doch nicht sein, dass nach anderthalb Jahren nichts passiert ist und immer gesagt wird, dass das Staatliche Bauamt Traunstein zuständig ist", wetterte Gorzel laut Berchtesgadener Anzeiger sichtlich verärgert. 

Auch der Bahnübergang bei der Traunpassage wurde thematisiert. Erst im Juni verstarb dort ein 12-jähriger Junge. Auch hier forderte Gorzel eine zeitnahe Verkehrsschau an allen städtischen Bahnübergängen, bei der Vertreter der Bahn, der Polizei und des Staatlichen Bauamts Traunstein teilnehmen sollen.

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