Brenennde Lagerhalle und bewusstlose Arbeiter

So übt die Jugendfeuerwehr für den Ernstfall

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Traunreut - Ein regelrechtes Großaufgebot an Jugendfeuerwehren fand sich am  Samstagnachmittag zu einer groß angelegten Übung in Reit bei Anning im Gemeindegebiet Traunreut ein.

Alarmiert wurden die Jugendfeuerwehren aus Stein an der Traun, Traunreut, Pierling, Matzing und Altenmarkt sowie die BRK Bereitschaft zu einem angenommenen Brand einer Maschinenhalle auf einem Landwirtschaftlichen Anwesens. 

Beim Eintreffen am Brandort schlug den Jugendfeuerwehrlern bereits dichter Rauch aus der Halle entgegen. Nun hieß es zunächst für den Einsatzleiter und den Gruppenführer, sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen. 

Anschließend wurden alle angehenden Floriansjünger für verschiedene Aufgaben eingeteilt. Während eine Gruppe sich mit dem Aufbau einer Wasserversorgung beschäftigte und mehrere 100 Meter Schlauchleitungen legen musste, waren andere Gruppen dabei den Löschangriff vorzubereiten. 

Übungseinsatz für die Jungfeuerwehr

Für weitere Gruppen ging es darum, sich so schnell wie möglich an die Vermisstensuche zu machen, da der Landwirt fünf seiner Mitarbeiter nicht mehr auffinden konnte. Diese waren aufgrund von Rauchgas bewusstlos in der Halle. Als diese unter nicht einfachen Bedingungen gefunden wurden, übergab man Sie an den Rettungsdienst. 

Dieser übernahm die weitere Versorgung der Verletzten. Spätestens jetzt merkten die angehenden Floriansjünger wie konzentriert und aufmerksam man unter solchen Einsatzbedingungen arbeiten muss. Jeder Handgriff sollte sitzen und jeder in der Gruppe muss sich auf den anderen verlassen können. 

Spätestens dann, wenn die Jugendlichen in den aktiven Dienst wechseln, weiß man wie

unverzichtbar solche Übungen in der Ausbildung sind.

Nach gut einer Stunde wurde der Einsatz für beendet erklärt. Beteiligt waren 35 Jugendliche sowie 15 Ausbilder. Die ganze Übung wurde aufmerksam vom ersten Bürgermeister Klaus Ritter der Stadt Traunreut und vom Fachberater Jugend Konrad Unterstein verfolgt. Im Gerätehaus der FFW Stein / Traun gab es im Anschluss noch eine Brotzeit für alle Beteiligten.

FDL/Benje

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