Siegerkonzept steht fest

Wohnen, einkaufen, arbeiten: So soll der Muna-Park ausschauen

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Blick vom Traunring auf die Ecke an der Eichendorffstraße. 

Traunreut - Es wird die größte Veränderung in der Stadt seit langem: Der Muna-Park rund um den Aldi. Nun wurde ein städtebauliches Siegerkonzept auserwählt.

Endlich wird es konkret: Nach der Sondersitzung des Stadtrates steht jetzt in ersten Zügen fest, wie der geplante Muna-Park in Traunreut bebaut werden soll. Mit 18:8 Stimmen hat man sich für das Bebauungskonzept der Firma Sontowski & Partner ausgesprochen. Das Areal zwischen Traunring, Eichendorffstraße und Banater Straße misst ganze 18.000 Quadratmeter. Damit kann eine große städtebauliche Lücke geschlossen werden, die unter anderem durch den Weggang des Bauhofes entstanden ist.


Einkaufen, Wohnen und Büros im Muna-Park

Was soll nun gebaut werden? Die Planungen sind bereits mit möglichen Betreibern abgestimmt und somit liegen die Nutzungsinhalte bereits fest. Neben dem Lebensmitteldiscounter Aldi, der mit einem Neubau am Standort bleibt, sollen ein bis zwei weitere Einzelhandelsfachmärkte angesiedelt werden. Daneben sind rund 5.400 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche für Wohnungen, etwa 5.300 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche  für Seniorenwohnungen und knapp 1.800 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche für Büros und Gewerberäume vorgesehen. Die Anbindung soll dabei über die Banaterstraße und über die Eichendorffstraße mittels einer Tiefgarage erfolgen.

Bebauung ab 2021

Die Stadtverwaltung will nun die Geschwindigkeit beibehalten, die notwendigen privatrechtlichen Verträge abzuschließen und mit dem Bebauungsplanverfahren beginnen. Dies wird noch sicherlich einige Monate in Anspruch nehmen, so dass mit einer Bebauung erst 2021 gerechnet werden kann. Durch große Kooperationsbereitschaft der privaten Grundstücksmiteigentümer, intensiver Arbeit der letzten 15 Monate und vielen Abstimmungsrunden ist es gelungen ein modernes Bebauungskonzept auf Traunreut zu übertragen.


Neben dem Siegerkonzept von Sontowski & Partner stand dem Stadtrat auch noch ein Konzept der Firma Ten Brinke Bayern als Alternative zur Auswahl. Dabei waren klare gestalterische und konzeptionelle Unterschiede zu erkennen: Während das Konzept der Firma Sontowski & Partner vor allem eine lockere Bebauung mit einer klaren Linienarchitektur und einem vom Traunring abgewandten Parkplatz vorstellte, versuchten die Vertreter der Firma Ten Brinke Bayern mit einem sehr massiven und vom Traunring gut einsehbaren Konzept zu punkten.

Beide Konzepte hatten die Vorgaben der drei Grundstückseigentümer sehr gut umgesetzt und zwei vielversprechende Multi-Use-Konzepte eingereicht. Dies bedeutet, dass die potenziellen Nutzungen sich aus mehreren Bereichen zusammensetzen – hier der Thematik des allgemeinen und gewerblichen Wohnens, der Seniorenangebote, der Büronutzung sowie dem Einzelhandel.

xe/Pressemitteilung Stadt Traunreut

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