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Stadt Traunreut wird Andenken in Ehren halten

Nachlass von Kulturpreisträger Georg Ihmann im Stadtarchiv komplett einsehbar

Georg Ihmann, Kulturpreisträger der Stadt Traunreut an seinem 90. Geburtstag im k1.
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Georg Ihmann, Kulturpreisträger der Stadt Traunreut an seinem 90. Geburtstag im k1.

Der umfangreiche Nachlass von Georg Ihmann, des ersten Kulturpreisträgers der Stadt Traunreut, ist nun komplett einsehbar. Es sind nicht nur alle Bücher und Texte von Georg Ihmann im Stadtarchiv zugänglich, sondern auch bislang unveröffentlichte Hörspiel- und Theatermanuskripte sowie weitere Dokumente.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunreut - Georg Ihmann wurde 1927 in Grottkau, Schlesien geboren und fand in Traunreut nach dem Krieg eine neue Heimat. Sein Werk ist geprägt von seiner persönlichen Geschichte. Als 17 Jähriger wurde er in die Wehrmacht eingezogen und an der Westfront schwer verwundet. Ab 1947 studierte er Gesang für Oper-Konzert-Operette und begann eine vielversprechende Karriere als Tenor. Aufgrund seiner Kriegsverletzung musste er 1960 seine musische Karriere aufgeben und verwendete seine Kreativität nun hauptsächlich für seine Hörspiele und schriftstellerische Werke.

Man konnte ihn ab Ende der 70er Jahre im gesamten deutschsprachigen Raum im Radio hören. Werke von ihm wurden unter anderem ins chinesische und hebräische übersetzt. Für ihn stand aber immer das gesprochene Wort im Vordergrund, daher auch seine Affinität zu Lyrik, Dramen und Hörspielen. Sein Werk wurde mit vielfachen Auszeichnungen gewürdigt. 1989 wurde er Kulturpreisträger der Stadt Traunreut, die nach ihm nur noch Heiner Friedrich erhielt, dem Gründer von DASMAXIMUM. Ein Höhepunkt seiner Karriere war die Gestaltung der Lesung im Bundestag zum Volkstrauertag 2001 gemeinsam mit Hildegard Rauschenbach.

Für Kulturinteressierte steht nun der komplette Nachlass von Georg Ihmann zur Recherche bereit. „Ich freue mich, dass der Nachlass im Traunreuter Stadtarchiv das gesamte Schaffen von Georg Ihmann abdeckt. Vielen Dank an die Familie, dass Sie die Werke und Dokumente der Öffentlichkeit zugänglich macht“, so Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat. „Die Stadt Traunreut wird sein Andenken in Ehren halten.“

Kontakt und Öffnungszeiten: Stadtarchiv Traunreut, Traunsteiner Straße 1, 83301 Traunreut, Telefon: 08669 788 678. Um telefonische Anmeldung wird gebeten. Zum Einlass findet die 3G-Regel Anwendung.

Pressemitteilung Stadt Traunreut

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