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Wichtige Verbindung zwischen zwei Ortsteilen: sicherer Schulweg

Offizielle Eröffnung und kirchlicher Segen für Radweg zwischen Sankt Georgen und Anning

Zur Eröffnung erhielt der Geh- und Radweg auch den kirchlichen Segen. (von links: Pfarrer Stefan Hradetzky, evangelische Pfarrgemeinde; Pfarrer Constantin Bartok, rumänisch- orthodoxe Pfarrgemeinde; Pfarrer Thomas Tauchert, katholische Pfarrgemeide).
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Zur Eröffnung erhielt der Geh- und Radweg auch den kirchlichen Segen. (von links: Pfarrer Stefan Hradetzky, evangelische Pfarrgemeinde; Pfarrer Constantin Bartok, rumänisch- orthodoxe Pfarrgemeinde; Pfarrer Thomas Tauchert, katholische Pfarrgemeide).

Der neue Radweg von Sankt Georgen nach Anning wurde nun offiziell freigegeben und erhielt den kirchlichen Segen. Auf einer Länge von 1100 Metern entstand hier nach vielen Jahren der Überlegungen und Planungen eine sichere Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen für Radfahrer und Fußgänger.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunreut - Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat erklärte, warum ihm diese offizielle Freigabe und Segnung des Radweges so sehr am Herzen lag, obwohl ein solcher Festakt normalerweise nicht üblich ist. Er wolle damit die Wichtigkeit des Vorhabens herausheben, die Bedeutung dieses endlich sicheren Schulweges für die Kinder aus Anning.

Das gesamte Verfahren habe seit den ersten Überlegungen 18 Jahre lang gedauert. Bauherr der Maßnahme ist das Landratsamt Traunstein. Die Stadt Traunreut wickelte jedoch den Grunderwerb ab und beteiligt sich mit einem Drittel an den Gesamtkosten. Die Bausumme beträgt rund 500 000 Euro, dazu gibt es einen Zuschuss in Höhe von circa 170 000 Euro, die Restkosten werden zu einem beziehungsweise zwei Dritteln von Stadt und Landkreis übernommen. Größten Dank sprach der Bürgermeister den acht Eigentümern aus, die für die Maßnahme Grund abgaben. Erste Verträge dazu wurden im April 2008 notariell beurkundet.

Für das letzte Grundstück erhielt Dangschat im Juli 2020 noch die Zusage, so dass der Weg bis zum Ortsschild Sankt Georgen geführt werden konnte. „Mir ist die Segnung dieses Schulweges wichtig und ich hoffe, dass er von Radfahrern und Fußgängern zahlreich genutzt wird“, betonte Dangschat. Für den Landkreis sprach der stellvertretende Landrat Andreas Danzer ein Grußwort. Er sieht in dem neuen Radweg auch eine Steigerung der Attraktivität des ländlichen Raumes. Wenn immer mehr sichere Radwege entstehen, rege das hoffentlich die Bürger an, aufs Fahrrad umzusteigen als guten Beitrag für den Umweltschutz.

Der Landkreis treibe den Aus- und Neubau von Radwegen generell voran. Wie wichtig das Thema Straße ist, zeige eine Zahl. „Im Jahr 2021 gibt der Landkreis Traunstein 7,5 Millionen Euro für Verkehrsprojekte und Straßenunterhalt aus“, so der stellvertretende Landrat. Die einzelnen Schritte bis zur Fertigstellung des Radweges stellte Angela Ellmer vor, Geschäftsführerin des Planungsbüros ing Traunreut GmbH. Bereits 2007 habe das Büro den Auftrag erhalten, nach mehreren Änderungen wurde der Vorentwurfsplan im Februar 2020 im Landratsamt eingereicht und im März 2021 erfolgte die Ausschreibung. Die Firma Hogger Tiefbau e. K. erhielt den Zuschlag und Ende Mai 2021 wurde mit den Arbeiten begonnen. Am 14. Oktober war der Radweg fertig.

Den kirchlichen Segen für die neue Ortsverbindung spendeten die Pfarrer Thomas Tauchert, Stefan Hradetzky und Constantin Bartok. Der katholische Pfarrer Tauchert hob hervor: „Wege verbinden Menschen.“ Sein evangelischer Priesterkollege Stefan Hradetzky ging darauf ein, dass der neue Weg vor allem den Schwächsten und Kleinsten Schutz biete, und Lebensqualität bringe, denn „Bewegung tut gut“. Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat und stellvertretender Landrat Andreas Danzer schnitten am Schluss des kleinen Festaktes das symbolische Band durch und gaben damit den Radweg offiziell frei. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Musikern der Blaskapelle Traunwalchen unter Leitung von Manfred Berger.

Pressemitteilung Pia Mix und Stadt Traunreut

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