Kein Festzug, dafür Gratis-Gulasch

Ersatz fürs Volksfest: Das ist am Traunreuter Herbstfest geplant

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In diesen weißen Schürzen mit dem neuen, grünen Logo der Stadt Traunreut werden Bürgermeister Ritter (links) und die Stadträte beim Familien-Herbstfest 1000 Gratis-Portionen Gulasch verteilen. Rechts im Bild Organisator Muk Heigl.
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Traunreut - Die Premiere im vorigen Jahr ist geglückt, jetzt soll daran angeknüpft werden. Das Programm für drei Tage Familien-Herbstfest in Traunreut steht. Wir haben die Details: *Mit Voting*

"Stück für Stück wollen wir das Herbstfest aufbauen, auch als Ersatz fürs Volksfest", erklärt Bürgermeister Klaus Ritter. Zusammen mit der ARGE und Organisator Muk Heigl hat man am Mittwoch das Programm fürs Familien-Herbstfest vorgestellt. Im Zentrum steht dabei der Rathausplatz, vom Freitag, dem 6., bis Sonntag, den 8. Oktober.

Das Programm

Am Freitag wird ab 18 Uhr mit einem Weinfest gestartet. Dazu Live-Musik von den "Sweet Dudes". Die große Bühne für die Bands wird bis Sonntag am Rathausplatz stehen bleiben. Zusätzlich werden ein Partyzelt und zwei Pagodenzelte aufgebaut.

Der Samstag beginnt um 12 Uhr mit einer offiziellen Eröffnung. Bürgermeister und Stadträte werfen dann die Gulasch-Kanone an: 1000 Portionen werden gratis ausgegeben, dabei soll man natürlich auch mit den Traunreutern ins Gespräch kommen. Ab 15 Uhr findet der "Tanz der Kulturen" statt: die Landsmannschaften treten auf, die Goaßlschnalzer und die Jugendgruppe des Tanzstudios "Allegro". Ab 17 Uhr bis Mitternacht gibt's Live-Musik der beiden Gruppen, die im Frühjahr beim Band-Contest des Jugendzentrums gewonnen haben: "Flous Tonradoo and the Mighty Beat Foundation" sowie "Baam Brass".

Am Sonntag ist in der Stadt dann verkaufsoffen, dazu gibt es am Volksfestplatz einen Trödelmarkt, Streetball beim Jugendzentrum und am Rathausplatz von 12 bis 18 Uhr ein breites Programm mit Schiffsschaukel, jeder Menge Essensständen, einer Kindereisenbahn oder Wurfbuden. 

Ein guter Ersatz fürs Volksfest?

Das Familien-Herbstfest war bereits im vergangenen Jahr als Ersatz für das Volksfest eingeführt worden: Das Volksfest konnte wegen der Asylbewerberunterkunft nicht mehr auf dem Festplatz veranstaltet werden, war aber ohnehin schwach besucht und hat aus Sicht des Bürgermeisters "nicht funktioniert"

Gut 900 Unterschriften sammelte der Traunreuter Florian Brandl im vorigen Herbst zum Erhalt eines Volksfestes in der Stadt. Geschafft hat er das nicht direkt - Brandl bezeichnete es aber als "guten Kompromiss", wenn beim Familien-Herbstfest auch Vereine und Senioren mehr eingebunden werden, inklusive Festzug, Bierzelt und Bieranstich. Vorgesehen ist dies heuer aber nicht, "trotzdem haben wir diese Ideen nicht weggewischt", so Bürgermeister Ritter am Mittwoch. 

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xe

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