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Dafür mehr Platz für Radler

Traunreut streicht dutzende Parkplätze: „Manche parken da nur aus purer Faulheit“

Vor allem die Bewohner der drei großen Wohnblöcke könnten von dem Parkverbot auf der Münchner Straße in Traunreut betroffen sein.
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Vor allem die Bewohner der drei großen Wohnblöcke könnten von dem Parkverbot auf der Münchner Straße in Traunreut betroffen sein.

Da werden sich manche umstellen müssen: Entlang der Münchner Straße wird die Stadt Traunreut etliche Parkplätze streichen - Radfahrer bekommen dafür mehr Platz. Zweiter Bürgermeister Schroll befürchtet schon jetzt „größere Querelen“.

Traunreut - Es war eine lange Diskussion über die Vor- und Nachteile, am Ende entschied der Verkehrsausschuss in Traunreut dann doch: entlang der Münchner Straße werden etliche Parkplätze wegfallen. Es geht nicht um die Stellplätze in den Parkbuchten, sondern um das Parken auf der Fahrbahn. Schon jetzt ist es in den Wintermonaten nicht erlaubt, sein Auto dort stehenzulassen - künftig gilt das Verbot dann das ganze Jahr über.

Rund 30 Parkplätze an der Münchner Straße in Traunreut fallen weg

Der Hintergrund: An der Münchner Straße werden in beiden Richtungen Radfahrer-Streifen eingerichtet. Mehr Sicherheit für die Radler ist das Ziel. Mit sieben zu drei Stimmen sprach sich der Verkehrsausschuss dafür aus. Vor allem Stadtrat Roger Gorzel (Bürgerliste) machte sich für die Radlerbereiche stark: „Im Sommer, wenn das parken erlaubt ist, ist‘s dort eh schon chaotisch und haarsträubend. Und wir müssen die schwächeren Verkehrsteilnehmer schützen.“ Rund 30 Parkplätze werden wegfallen, so Pressesprecherin Martina Glaser auf Nachfrage von chiemgau24.de.

„Die Parksituation könnte dadurch angespannter werden“, so Claudio Beilhack von der Stadtverwaltung in der Sitzung am Donnerstag (19. Januar). Manche der Anwohner hätten zwar keine andere Möglichkeit, als auf der Straße zu parken, „aber andere parken da aus purer Faulheit. Und nicht nur die Radfahrer, auch die Busfahrer werden es uns danken.“ Reinhold Schroll (CSU), der den verhinderten Ersten Bürgermeister Hans-Peter Dangschat vertrat, war dagegen eher skeptisch: „Man darf das nicht unterschätzen. Ob das wohl ohne größere Querelen vorübergeht?

Kritik kam auch von Bernhard Seitlinger (CSU): „Die AWO-Besucher finden auch oft schlecht einen Parkplatz. Und wenn mehr Platz auf der Straße ist, wird vielleicht schneller gefahren.“ Jürgen Winter (LIZ) hielt dagegen: „Jetzt im Winter klappt es doch auch. Und als das Parken entlang des Traunrings verboten wurde, gab es auch lange Diskussionen und heute geht es.“ Einig waren sich alle, die Bewohner entlang der Münchner Straße frühzeitig zu informieren und „mitzunehmen“.

Der Verkehrsausschuss traf außerdem noch weitere Entscheidungen: Die Hoferstraße wird zum verkehrsberuhigten Bereich, in der Kolpingstraße gilt wegen der Kita Tempo 30 und der Geh- und Radweg im Bereich des Bahnübergangs in St. Georgen wird eindeutiger beschildert.

xe

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