Für die Todesopfer der Corona-Pandemie

Trauerakt und Schweigeminute – Auch Traunreut beteiligt sich an der Gedenkminute

Am 23. März um 14.30 Uhr findet eine bayernweite Schweigeminute zum Gedenken an die Todesopfer der Corona-Krise statt. Auch die Stadtverwaltung Traunreut beteiligt sich daran, um besonders auch der an den Folgen der Pandemie verstorbenen Menschen im Stadtgebiet zu gedenken.

Traunreut - Seit über einem Jahr schränkt die Corona-Pandemie das öffentliche und soziale Leben teils massiv ein. Begriffe wie Inzidenzwerte, Fallzahlen und Impfdebatte sind Bestandteile des täglichen Sprachgebrauchs geworden. Unter den an Covid-19 Erkrankten sind leider auch sehr viele Todesopfer zu vermelden. „Jeder einzelne Tote hinterlässt eine Lücke bei Angehörigen, Verwandten und Freunden. Jeder einzelne Verlust schmerzt und wiegt unendlich schwer“, vermeldet der bayrische Ministerpräsident Markus Söder. Die bayrische Staatsregierung hat daher eine öffentliche Schweigeminute ausgerufen. Dieser findet direkt nach einem Trauerakt im Plenarsaal des bayrischen Landtags statt.

Hans-Peter Dangschat, Erster Bürgermeister der Stadt Traunreut sieht es als Zeichen der Solidarität, dabei mitzumachen: „Hinter jeder Todesmeldung steht eine Person und ich möchte allen Angehörigen der Verstorbenen aus dem Stadtgebiet mein tiefstes Mitgefühl auch im Namen des Stadtrats und der Stadtverwaltung aussprechen. Mit der Schweigeminute wollen wir unseren tiefsten Respekt ausdrücken und die Verstorbenen damit auch ehren. Zum Zeichen dafür wird die Stadt Traunreut auch Trauerbeflaggung am Rathaus setzen.“

Dangschat appelliert auch an alle Bürgerinnen und Bürger um 14.30 Uhr innezuhalten und sich zum stillen Gedenken an der Schweigeminute zu beteiligen.

Dem Gesundheitsamt Traunstein wurden für den Landkreis Traunstein bisher 194 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen gemeldet.

Pressemitteilung der Stadt Traunreut

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