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Extremismus

25 Festnahmen bei Razzia in Reichsbürgerszene

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Messgeräte an 16 Stellen im dreimonatigen Einsatz

Turnusmäßige Eigenüberwachung der Kanalisation in Stein an der Traun

TV-Inspektion Kanalisation.
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TV-Inspektion Kanalisation.

Zum Einzugsgebiet der Kläranlage Stein zählt das nordwestliche Einzugsgebiet um St. Georgen, Stein an der Traun, Fasanenjäger bis Haßmoning und Hörpolding. Das Schmutzwasser dieses Bereichs wird der Kläranlage Stein an der Traun zur Reinigung zugeführt. Um der gesetzlichen Eigenüberwachungspflicht nachzukommen, müssen die Stadtwerke Traunreut ihre Abwasseranlagen regelmäßig auf ihren baulichen Zustand hin untersuchen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunreut - In 2021 wurden bereits im Ortsteil „Fasanenjäger“ alle Schmutz- und Regenwasserkanäle mit einer Gesamtlänge von ca. 5600 m und einem Durchmesserbereich ab DN 150 bis DN 1000, 160 Hauptschächte sowie 390 Hausanschlussleitungen und Straßeneinlaufleitungen inspiziert und bewertet. In diesem Herbst 2022 sind nun die Kanäle in Stein an der Traun an der Reihe, dort befinden sich Schmutzwasserkanäle in einem Durchmesserbereich ab DN 150 bis DN 500 und einer Länge von etwa 5300 m mit ca. 150 Hauptschächten und 213 Anschlussleitungen mit einer Gesamtlänge von etwa 2200 m. Hinzu kommen noch Regenwasserkanäle mit rund 20 Schächten und einer Gesamtlänge von 350 m.

Für die Inspektion werden die Einrichtungen mit einer speziellen Kamera befahren und gefilmt. Die Filme werden gespeichert und anschließend ausgewertet. Mögliche Schäden werden klassifiziert nach Dringlichkeit und Schadensausmaß, um dann ein Sanierungskonzept zu erarbeiten und die schadhaften Stellen zu sanieren. Ergänzt werden diese Untersuchungen heuer um eine Durchflussmessung im Steiner Kanalnetz. Hierzu werden an 16 ausgewählten Stellen im Umfeld von Stein an der Traun, Sankt Georgen und Fasanenjäger für einen Zeitraum von 3 Monaten Messgeräte eingebaut, die das Abwasseraufkommen kontinuierlich aufzeichnen. Anhand dieser Daten kann dann überprüft werden, wieviel Abwasser in den Schmutzwasserkanal konkret zufließt. Hintergrund der Maßnahme ist, dass in diesem Bereich außergewöhnlich viel Regen- oder Drainagewasser in der Kläranlage anfällt, was zu einer starken Steigerung der Betriebskosten führt und die Reinigungsvorgänge in der Kläranlage momentan enorm beeinträchtigt.

Im Einzugsgebiet der Kläranlage Stein ist das Entwässerungssystem ursprünglich als sogenanntes Trennsystem ausgelegt. Es dürfen über die Schmutzwasserkanalisation nur häusliche und gewerbliche Abwässer in der Kläranlage anfallen, während das gesammelte Niederschlagswasser über ein paralleles System behandelt und in die Vorflut abgeleitet oder vor Ort versickert wird. Mittelfristiges Ziel ist es, den baulichen Zustand des Entwässerungssystems zu überprüfen und gegebenenfalls den Sanierungsbedarf festzustellen. Zum anderen soll ein Fremdwassersanierungskonzept aufgestellt werden, um langfristig die hohen Einleitmengen von Niederschlags- und Drainagewasser ins Schmutzwasserkanalnetz deutlich zu reduzieren. Diese Maßnahmen dienen damit dem Erhalt des Entwässerungssystems als eines des größten Anlagekapitals der Stadt und helfen weiter, die anfallenden Kanalgebühren bedarfsgerecht zu kalkulieren. Die Kläranlage Stein an der Traun kann so entlastet werden, auch können die laufenden Betriebskosten gesenkt werden.

Pressemitteilung Stadt Traunreut

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