Am Dienstag auf der St2104 bei Traunreut

Schreckensszenario bei Einsatzübung: Zerfetztes Auto und vier schwer Verletzte

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Traunreut - Ein erschreckendes Bild bot sich den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Stein an der Traun und Palling sowie dem BRK am Dienstag, den 6. August, bei einer Einsatzübung zwischen der St2104 und der alten Verbindungsstraße nach Mais.

Ein Auto wickelte sich um einen Baum und die vier Personen, die sich darin befanden, wurden schwerst verletzt sowie eingeklemmt. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte musste sich der Einsatzleiter zunächst einen Überblick über die Unfallstelle machen. Nachdem dies geschehen war und sich keine Türen des Autos öffnen ließen, wurde sofort mit dem Bereitstellen eines Rettungssatzes begonnen. Zeitgleich wurden aufgrund der Schwere des Unfalls weitere Rettungskräfte aus Palling mit einem zweiten Rettungssatz angefordert. Auch das BRK war bereits mit einem Fahrzeug unterwegs zur Unfallstelle. 

Übung der Freiwilligen Feuerwehren Stein an der Traun und Palling

Bereits nach wenigen Minuten konnten die Feuerwehrmänner damit beginnen, die Beifahrertür zu öffnen. Somit konnten die Rettungssanitäter mit der Erstversorgung der Unfallopfer beginnen. Bereits im Fahrzeug wurden bei den Unfallopfern Blutungen gestoppt oder der Kreislauf stabilisiert. Während alles auf engsten Raum arbeitete wurde der zweite Rettungssatz der Feuerwehr Palling auf der Fahrerseite des Wagens zum Einsatz gebracht, um die Unfallopfer noch schneller aus dem Auto zu befreien.

Perfekte Zusammenspiel ist wichtig

Die Einsatzkräfte, die nicht direkt am Auto arbeiteten, stellten den Brandschutz sicher, bauten einen Platz zur weiteren Versorgung der Verletzten auf und kümmerten sich um einen reibungslosen Funkverkehr. Als die ersten Personen so schonend wie möglich aus dem Fahrzeug geborgen waren, wurden diese durch das BRK weiter behandelt, bis sie sich in einem für den Transport sicheren Zustand befanden. 

Als alle vier Unfallbeteiligten zum Abtransport stabilisiert waren konnte die Übung für beendet erklärt werden. Zum Schluss wurde von allen Beteiligten nochmals Wünsche und Anregungen eingebracht, was man im Ernstfall im Detail hätte besser machen können. Aber auch was hervorragend funktioniert hat wurde besprochen. 

Beteiligt waren insgesamt 27 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Stein an der Traun und Palling. Das BRK war mit zwei Sanitätern und einem Beobachter vor Ort. Die ganze Übung fand unter den Augen von Kreisbrandinspektor Martin Schupfner und Kreisbrandmeister Stefan Helmel statt. Solch ein Rettungseinsatz, der jederzeit passieren kann, ist nur durch das perfekte Zusammenspiel aller beteiligten Hilfsorganisationen in solch einer Professionalität zu meistern. Und die erreicht man nur durch solche Übungen.

FDL/Lamminger

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