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Eine bunt gemischte Gruppe aus Traunreut

Wenn einer eine Reise tut…. - Mit dem Bus in die Partnerstadt Nettuno

Beim Besuch in Nettuno: (v.l.) Fausto Onori ,Stadtrat Nettuno; Gerti Winkels, Referentin für Städtepartnerschaften, Traunreut; Allessandro Coppola, Bürgermeister Nettuno; Hans-Peter Dangschat, Erster Bürgermeister Stadt Traunreut; Vincenzo di Ruoco und Franco Cirilli, beide Partnerschaftsverein Nettuno.
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Beim Besuch in Nettuno: (v.l.) Fausto Onori ,Stadtrat Nettuno; Gerti Winkels, Referentin für Städtepartnerschaften, Traunreut; Allessandro Coppola, Bürgermeister Nettuno; Hans-Peter Dangschat, Erster Bürgermeister Stadt Traunreut; Vincenzo di Ruoco und Franco Cirilli, beide Partnerschaftsverein Nettuno.

Eine bunt gemischte Gruppe aus Traunreuter Bürgern, Mitarbeitern der Stadtverwaltung und des Bauhofes, Stadträtinnen und Stadträten, sowohl mit als auch ohne Partner und nicht zuletzt Bürgermeister Dangschat mit Familie schickte sich an, die Partnerstadt Nettuno zu besuchen. Ursprünglich war der Anlass dieser Reise das in Nettuno geplante Partnerschaftsfest „Festa della birra“. Als das Fest dann aber abgesagt werden musste, ließen sich die Traunreuterinnen und Traunreuter nicht von dem Besuch abhalten.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Traunreut - Am Donnerstag früh ging es los, da alle Reiseteilnehmer schon 10 Minuten vor der geplanten Abfahrtszeit frühzeitig eingetroffen waren. Dann stellten sich aber bald die ersten Hindernisse ein. Die Blockabfertigung vor Kufstein und zwei schwere Unfälle auf der italienischen Autobahn kosteten viel Zeit, was der guten Stimmung im Bus jedoch keinen Abbruch tat. Nach etwa 15 Stunden Fahrzeit war dann endlich Nettuno erreicht und man konnte die Zimmer im Hotel Astura Palace beziehen. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen konnte man die ausgezeichnete Nettuneser Fischküche kennen lernen. Bei einer Weinprobe am zweiten Tag in der Cantina „Bacco“, die in zehn Minuten zu Fuß zu erreichen war, lernte man Wissenswertes über den Weinbau in der Region, dessen Tradition bis in die Römerzeit zurückreicht. Besonders die Cacchione-Traube, die ausschließlich auf dem sandigen Boden und im Klima der Region Lazio gedeiht, ist in Italien beliebt und geschätzt. Nach der Theorie kam die Praxis und drei der ausgezeichneten Weine durften verkostet werden.

Der dritte Tag führte in die Albaner Berge. Nur 32 km von Nettuno entfernt befindet sich der „Giardino di Ninfa“. Der Garten von Ninfa wird als der romantischste Garten der Welt bezeichnet. In der römischen Ära stand im heutigen Dorf Ninfa ein Tempel, der den Göttinnen des Quellwassers, den Najaden-Nymphen, gewidmet war. In der Ruine der Basilika, in der Papst Alexander III. gekrönt wurde, sind noch zwei Fresken deutlich zu erkennen. Es dauerte bis ins 20. Jahrhundert, ehe die Familie Caetani beschloss, aus den Ruinen des fast verlassenen Dorfes einen botanischen Garten zu gestalten. Nach dem Vorbild angelsächsischer Gärten mit ist der heutige Garten von Ninfa üppig mit Blumen, Sträuchern und Bäumen bepflanzt. Die wunderschöne Fauna mit Wasserläufen und Springbrunnen vermischt sich perfekt mit den mittelalterlichen Ruinen. Natürlich durfte auch ein Kurzbesuch bei Bürgermeister Alessandro Coppola im Rathaus von Nettuno nicht fehlen. „Die Städtepartnerschaft mit Nettuno gehört praktisch zur Traunreuter Stadtgeschichte.

Es freut mich ganz besonders, dass die freundschaftlichen Beziehungen auch nach so vielen Jahrzehnten noch Bestand haben und gepflegt werden. So ein Ausflug macht das ganze lebendig und wir freuen uns auf weitere Besuche und regen Austausch untereinander. Unsere Freunde aus Nettuno sind, wie immer, auch in Traunreut jederzeit willkommen und gern gesehen.“, erklärt Traunreuts Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat. Einige Reiseteilnehmer nutzten die Zeit für einen Ausflug nach Rom mit dem Regionalzug, besuchten den „Borgo“, das mittelalterliche Zentrum von Nettuno oder besichtigten die Kirchen oder den sehenswerten amerikanischen Friedhof. Als gegen Ende des 2. Weltkrieges die Alliierten in Anzio/Nettuno landeten, fanden heftige Kampfhandlungen mit zahlreichen Toten statt. Für die gefallenen amerikanischen Soldaten wurde der Friedhof angelegt und ist bis heute eine gepflegte Anlage, die eine gewisse Ruhe und Frische ausstrahlt.

Die Heimreise verlief reibungslos. Gerti Winkels, Partnerschaftsreferentin des Traunreuter Stadtrates, bedankte sich bei den Mitreisenden für die Disziplin und Pünktlichkeit während der Reise. „Ich möchte mich ganz ausdrücklich bei Gerti Winkels bedanken, die diesen Ausflug so toll organisiert hat und die Beziehungen zu Nettuno als Referentin seit 20 Jahren wesentlich mitgestaltet.“, anerkannte Bürgermeister Dangschat das Engagement der Stadträtin Winkels. In der letzten öffentlichen Stadtratssitzung hat er ihr dafür bereits persönlich einen schönen Blumenstrauß überreicht.

Pressemitteilung Stadt Traunreut

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