Aus dem Stadtrat

So will Traunreut sein Image verbessern

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Traunreuts Bürgermeister Klaus Ritter.
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Traunreut - Die Stadt will ihr Image aufpolieren: Mehr Leute sollen in die Traunreuter Innenstadt gelockt werden. Die Pläne dafür wurden am Montag dem Stadtrat vorgestellt:

Die Stadt Traunreut will ihr Image verbessern. Aus diesem Grund wurde Achim Gebhardt von der CIMA damit beauftragt, ein "Drehbuch für die Innenstadtentwicklung" auszuarbeiten. Die Zielstellungen des Programms halten sich dabei an die Vorgaben gemäß dem "Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes" (ISEK). Gleich zu Beginn der Stadtratssitzung am Montag meinte Gebhardt: "Nur was wir gemeinsam auf den Weg bringen, wird sich auch umsetzen lassen."

Im Fokus seiner Planungen steht dabei die Belebung der Innenstadt. Unter anderem soll dies durch eine Verbesserung des Branchenmixes in zentraler Lage geschehen. Aber auch ein WLAN-Netz  (Anmerk. d. Red.: Drahtloser Internetzugang) soll in der Innenstadt geschaffen werden. Im Kern stehe dabei immer die Frage: "Wie lenkt man die Leute in die Stadt?" Das Augenmerk liege dabei besonders auf den Bereichen Traunring und Muna-/Kantstraße.

Prof. Anne Beer stellte anschließend die Ergebnisse ihrer Feinplanung für diese Bereiche vor. Für die Muna- und Kantstraße sei die oberste Prämisse: "Mit möglichst wenig Eingriffen, eine Aufwertung der Handels-Immobilien zu erzielen." Folgende Strategiepunkte hat Beer dafür entwickelt:

  • Kopfsituation Nord/Süd Kanthöfe für Ankermieter entwickeln: notwendige Flächenzuschnitte herstellen; Anbindung ÖPNV etc.
  • Blockbereich zwischen Kant-/Munastraße als Hofstruktur
  • Fußläufige Erschließung ZOH: Fußweg entlang der Bahn
  • Handelsadresse Kantstraße entwickeln: Geschäfts-Vorzonen auf Westseite vergrößern; Pkw-Trasse reduzieren; Radverkehr ordnen etc.
  • Repräsentatives Enrèe für Heidenhain an Kantstraße
  • Raumprofil an der Kantstraße ordnen: Baulückenschließung
  • Munastraße verkehrsberuhigen: Nord-Süd-Verbindung stärken; Munastraße als Flaniermeile; Gehweg für Fußgänger ausbauen
  • Visuelle und funktionale Verknüpfung über die Bahnlinie herstellen

Im Bereich des Traunrings liegt der Stadt derweil schon das Angebot einer Investorengruppe vor. Diese brauche dafür allerdings eine durchgängige Handelsfläche von rund 12.000 Quadratmetern. "Wir arbeiten derzeit an dem Konzept. In vier bis sechs Wochen können wir detaillierte Angaben dazu machen." Um wen es sich bei der Investoren handelt, wollte das Gremium am Montag allerdings noch nicht verraten.

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