Ein Familienbetrieb geht neue Wege

Modernisierung in Zeiten der Corona-Krise

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Die Mitglieder der Familien Kollmeier gemeinsam mit dem ersten Bürgermeister Hans-Peter Dangschat in der Fertigungshalle.

Traunreut - Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat besucht die Zimmerei Kollmeier in Matzing.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

30 jähriges Betriebsjubiläum - alle sechs Familienmitglieder sind im Betrieb mit dabei - drei Söhne, davon alle drei Zimmerermeister (fast - der letzte steckt noch mitten in den Prüfungen) - 30 junge Menschen bereits ausgebildet und eine große Modernisierung in diesem Jahr schon geschafft. Dass Betriebsbesuche oft wie eine Wundertüte anmuten, konnte der erste Bürgermeister der Stadt Traunreut, Hans-Peter Dangschat beim Besuch der Zimmerei Kollmeier in Matzing am eigenen Leib erfahren.Anstatt eines eher klassischen Ambientes eines Handwerksbetriebs wurde die Delegation der Stadtverwaltung von einem modernen, perfekt organisierten und innovativen Betrieb empfangen.


Das Credo des Firmengründers Martin Kollmeier, seines Zeichens auch Obermeister der Zimmererinnung Traunstein/ Berchtesgadener Land lautet: das Zimmererhandwerk ist vielseitig, innovativ und nachhaltig. Dies wird von den drei Söhnen aber auch von seiner Frau und seiner Tochter nicht nur umgesetzt, sondern auch gelebt. Dies zeigte die Familie stolz anhand eines ausgeklügelten Energiekonzepts mit einer Photovoltaikanlage inkl. Stromspeicher, Dachbegrünungskonzept, Niedrigenergiebauweise, Biomasseheizung u.v.m., welches auf dem rd. 2.800 qm großen Betriebsgelände umgesetzt wurde.

Doch nicht nur im eigenen Bestand hat Martin Kollmeier seine Ideen umgesetzt sondern überträgt diese auch auf seine Produkte. Das Unternehmen hat sich mittlerweile mit dem Thema "Bauen und Ausbau im Bestand" international einen Namen gemacht. Hier geht es darum in die Jahre gekommene Immobilien mit intelligenten und individuellen Lösungen wieder in Wert zu setzen und über Umbauten, Aufstockungen oder Ergänzungen zu beleben. Dabei läuft nahezu der gesamte Planungs- und Konstruktionsprozess im eigenen Hause ab. Gemeinsam mit seinen drei Söhnen sprüht Martin Kollmeier vor Ideen, die auch vor großen Projekten nicht Halt machen und den Zimmererberuf zudem als attraktiven und zukunftsfähigen Ausbildungsberuf aufzeigen.


"Es ist wichtig, dass wir eine Vielzahl an klein- und mittelständische Betrieben in der Stadt haben, die verdeutlichen, wie attraktiv unsere Wirtschaft ist und dadurch eine Perspektive für junge Menschen darstellen", so der Bürgermeister während des Betriebsbesuches.

Grundlage für die Innovationen in den Betrieb waren laut des Unternehmensgründers aber auch die Unterstützungen des Staates über die vorhandenen Förderprogramme und Förderkredite u.a. der KfW. Die Aussage, dass sich das Unternehmen gut bei der derzeitigen Politik aufgehoben fühlt und die Entwicklungen in der Region positiv aufgenommen werden, freute Hans-Peter Dangschat natürlich umso mehr. Dabei wurden auch die derzeitigen Corona-Hilfsprogramme der Stadt Traunreut sowie des Freistaates Bayern explizit gelobt. Der Betriebsbesuch wurde mit einer kurzen Diskussionsrunde in den 2020 modernisierten Büroräumen abgeschlossen.

Pressemitteilung Stadt Traunreut

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