Traunreuter Ampeln auf dem Prüfstand

Schlechter Verkehrsfluss? Erste Maßnahmen sind fix

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Unter anderem um diese Kreuzung geht es: Siemensstraße - Kantstraße.
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Traunreut - Lange Wartezeiten und ein schlechter Verkehrsfluss an den zentralen Ampeln in Traunreut bemängelte Verkehrsreferent Gorzel. Was nun beschlossen und was noch geprüft werden soll:

Der Verkehrsfluss an diesen fünf Ampeln soll verbessert werden.

Vor allem die Ampel an der Kreuzung von Traunring und Siemensstraße ist vielen Traunreutern ein Dorn im Auge: Beklagt werden die "unglaublich langen Wartezeiten", so Verkehrsreferent Roger Gorzel: "Jeder Verkehrsteilnehmer kennt diese Problematik". In der Bauausschusssitzung am Mittwoch stellte Gorzel einen umfassenden Antrag, der sich mit fünf zentralen Ampelanlagen in der Stadt befasst:

  1. Siemensstraße - Traunring
  2. Siemensstraße - Fridtjof-Nansen-Straße
  3. Siemensstraße - Kantstraße
  4. Kantstraße - Eichendorffstraße
  5. Traunwalchener Straße/Rathausplatz - Fridtjof-Nansen-Straße/Carl-Köttgen-Straße

Einstimmig beschloss der Bauausschuss, im ersten Schritt eine Verkehrszählung durchzuführen, um die aktuellen Verkehrsströme und Stoßzeiten an den Kreuzungspunkten zu erfassen. Die Verwaltung gab aber zu bedenken, dass bei einer längeren Grün-Phase für die eine Richtung, die Zeit der Grün-Phase der anderen Richtung abgezogen werden muss - oder man verlängert die Grün-Phasen allgemein, was aber insgesamt längere Wartezeiten für die Autofahrer zur Folge hätte.

24-Stunden-Betrieb für drei Ampeln

Außerdem werden die drei Ampeln entlang der Siemensstraße (Nummer 1 bis 3) auf einen 24- Stundenbetrieb umgestellt. Bisher waren sie nachts ausgeschaltet. "Es gab hier leider, gerade auch in letzter Zeit, sehr schwere, unnötige Unfälle bei abgeschalteten Lichtzeichenanlagen. Ist das nötig? Kostet uns das so viel mehr wenn die Ampeln immer laufen?", fragte Gorzel. 3000 Euro jährlich wird es kosten, die Ampeln an den drei Kreuzungen rund um die Uhr laufen zu lassen. 

Nach der Verkehrserhebung entscheidet das Gremium über das weitere Vorgehen bezüglich der Optimierung des Verkehrsflusses und einer Neuprogrammierung der einzelnen Ampelsteuerungen entscheiden. Dann will Verkehrsreferent Gorzel auch seinen Antrag über den Wegfall der Linksabbiegeschaltung erneut stellen.

xe

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