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Sport- und Freizeitmöglichkeiten jetzt großes Thema

„Damit nicht nach Traunstein gefahren werden muss“: Traunreuter fordern Spielepark

Spielplatz in Traunreut
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Spielplatz in Traunreut

Zwei Anträge aus dem Stadtrat fordern konkret mehr Angebote für Kinder und Jugendliche: Von einem großen „Spielepark“ ist die Rede, aber auch von vielen kleineren Maßnahmen an Sportplätzen oder im Wald.

Traunreut - Es ist ein großer Spielepark, der den Freien Wählern für Traunreut vorschwebt - mit Fahrradparcours, Kletterwand, Seilrutsche und vielem mehr. „Wir brauchen einen Spielplatz für die ganze Familie, damit nicht nach Traunstein gefahren werden muss. Schließlich sind wir die größte Stadt im Landkreis“, begründete Paul Obermeier (FW) den Antrag im Bauausschuss am Mittwoch (16. Juni).

Antrag für Spielepark in Traunreut

Auch Bürgermeister Hans-Peter Dangschat (CSU) berichtete, dass er ähnliche Wünsche immer wieder in der Bürgersprechstunde zu hören bekommt. „Das wäre vor allem was für die älteren Jugendlichen, wo es sonst oft heißt, die würden nur herumhängen“, unterstützte auch Veronika Lauber (Grüne) den Antrag. Aber auch Kritik wurde laut: „Wir haben insgesamt 13 Spielplätze, muss sowas also sein? Ich wundere mich außerdem, dass die Freien Wähler zuerst den Haushalt ablehnen und dann so einen Vorschlag bringen“, so Johann Jobst (CSU).

Denn: Was so ein Spielepark kosten soll und wo er überhaupt gebaut werden könnte, ließen auch die Freien Wähler offen. „Das sollte erstmal die Verwaltung ausarbeiten, damit wir überhaupt eine Hausnummer für die Kosten haben“, so Obermeier. Laut Kämmerer sei nämlich auch im nächsten Jahr noch kein Geld für einen Spielepark da, so der Bürgermeister. Die Haushaltslage in Traunreut ist angespannt. Der Antrag wurde dann doch einstimmig befürwortet, zumindest dass „im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten in den nächsten Haushaltsjahren entsprechende Vorschläge erarbeitet“ werden.

Pumptrack, Erlebnispfad, Bolzplatz und Co.

Gleich danach war im Bauausschuss dann der Antrag der Bürgerliste dran, mit einer Reihe von kleineren Vorschlägen zu den Sport- und Freizeiteinrichtungen in Traunreut. „Vieles ließe sich gleich angehen und der finanzielle Aufwand wäre nicht groß“, so Fraktionssprecher Josef Winkler. Der Skater-Platz beim Jugendzentrum und der Bolzplatz in der Nettunoallee sollten saniert werden. Außerdem solle die Stadt einen Erlebnispfad, eine Mountainbike-Anlage („Pumptrack“) und einen Trimm-dich-Pfad anlegen. Und: Die Schulsportanlagen sollten an Nachmittagen und Samstagen für alle geöffnet werden.

„Uns ist wichtig, dass jedes dieser Vorhaben möglichst unbürokratisch und ohne externe Planer durchgeführt wird“, heißt es im Antrag der Bürgerliste. Und Winkler bestand darauf, dass nicht alleine der Kämmerer darüber entscheiden solle, ob die Punkte in die nächsten Haushaltsberatungen mit einfließen - es soll fix behandelt werden. Der Bauausschuss schloss sich den Forderungen der Bürgerliste einstimmig an, für den nächsten Haushalt werden die Punkte zumindest beraten.

xe

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