300 Teilnehmer melden vor allem ein wichtiges Thema

Was stört die Bürger an der Stadt? CSU präsentiert Umfrageergebnisse

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Zusammen mit den Stadtratskandidaten der CSU teilte Bürgermeisterkandidat Hans-Peter Dangschat in den letzten Wochen Fragebögen an Bürger Traunreuts aus. Auch online konnte abgestimmt werden. Die Ergebnisse der rund 300 Rückmeldungen wurden nun ausgewertet. 

Traunreut - Wie zufrieden sind die Bürger mit der Verwaltung und ihrem Stadtrat? Worum wird sich zu wenig gekümmert und was ist in Ordnung? Die CSU wertete nun ihre Stadtumfrage aus.

Das eine große Thema in Traunreut scheint es zu geben: Bauland und Wohnungsbau. 300 Umfragen - online und als Fragebogen - wertete die CSU aus ihrer Stadtumfrage nun aus und präsentierte am Dienstag in der TuS-Gaststätte die Ergebnisse. "Bauland ist das große Thema in allen Stadtteilen", so Hans-Peter Dangschat. 42 Prozent sind demnach der Meinung, dass es zu wenig privates Bauland gibt.


Wenig Bauland: "Druck auf junge Familien ist riesengroß"

"In Traunreut ist seit sechs Jahren kein neues Baugebiet ausgewiesen worden. Der Druck, vor allem auf junge Familien, ist riesengroß", so der 2. Bürgermeister. Auf die Frage, in welchen Bereichen in der Stadt zu wenig getan wird, kommt erst nach großem Abstand auf Platz 2 das Thema Jugend, gefolgt von "Kinder und Familie" und auf Platz 4 Umwelt. "Gefällte Bäume sollten in der Stadt ersetzt werden, nicht außerhalb. Außerdem ist Sperrmüll ein Thema und die Traun als Naherholungsgebiet." 

Bürger mit Verwaltung und Parken in der Stadt eher zufrieden

Zufriedener scheinen die Traunreuter mit der Kundenfreundlichkeit der Verwaltung. "Es gab viele positive Bewertungen und im Schnitt die Note 3", so Dangschat. Nur der Wartebereich mit Ampel komme nicht so gut an. Wesentlich schlechter sehen die Menschen aber ihre Interessen im Stadtrat vertreten: "Über 50 Prozent bewerteten bestenfalls mit ausreichend." Die Gegenvorschläge der Bürger: Mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz, weniger Streit. Außerdem fühlt sich nur jeder Zweite gut über die Arbeit des Stadtrates informiert.


Und was ist mit dem Verkehr? "Auch das ist ein Thema, aber es brennt den Leuten anscheinend nicht so unter den Nägeln", analysiert der CSU-Bürgermeisterkandidat die Ergebnisse. Vor allem mit der Parkplatzsituation sind die Traunreuter zufrieden. Probleme gibt es laut Umfrage aber mit dem Lkw-Parken in der Stadt, mit der Kreuzung in St. Georgen und der geplante Kreisverkehr vor dem City-Haus wird von vielen abgelehnt. 

Im letzten, offenen Fragefeld des Bogen sammelten sich viele weitere Herausforderungen für die Stadtpolitik an: Die Musikschulgebühren in Traunwalchen wurden genannt, die Spielgeräte am Württemberger Hof, die Schülertransporte von Traunreut nach St. Georgen, die Gestaltung des Rathausplatzes oder manche Leerstände in der Innenstadt. Verteilt wurden die Fragebögen von den Stadtratskandidaten der CSU. Die Antworten kamen je zur Hälfte aus der Kernstadt und aus den Ortsteilen.

xe

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