"Sorgenkind" Bahnstrecke Mühldorf-Traunstein

Stunden-Takt-Offensive - Traunreut soll besser eingebunden werden

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Traunreut - Nach Gesprächen mit Bürgermeistern und Bahn besteht Einigkeit, dass die Bahnverbindung von Mühldorf nach Traunstein dringend ertüchtigt werden muss. Langfristiges Ziel ist ein Ein-Stunden-Takt für alle Orte entlang der Strecke.

"In Absprache mit der Süodstbayernbahn wird in Mühldorf, Garching, Tacherting, Altenmarkt, Trostberg, Traunreut und Traunstein kurzfristig der Zwei-Stunden-Takt angestrebt", teilt der SPD-Heimatabgeordnete Günther Knoblauch mit. "Die Lücken zum Ein-Stunden-Takt sollen künftig mit Bussen geschlossen werden. Ich freue mich sehr darüber, dass alle Kommunen weitgehend an einem Strang ziehen", erklärt Knoblauch.

"Angestrebt werden sollte auch eine bessere Anbindung der Stadt Traunreut als größte Stadt im Landkreis Traunstein. Meiner Meinung nach, sollte Traunreut künftig mit einer durchgehenden Strecke eingebunden werden." Hierzu müsse aber der Freistaat zu Investitionen bereit sein, betont Knoblauch.

„Nur so wird die gesamte Strecke für Touristen, Tagesausflügler, Pendler, Schüler und Studierende als Verbindung der Kreisstädte aber auch in die Ballungszentren endlich attraktiv", sagt Knoblauch weiter. "So ergibt sich die Möglichkeit, das Verkehrsaufkommen des Individualverkehrs zu minimieren."

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordnetenbüros Günther Knoblauch


Die Bahnlinie zwischen Mühldorf und Traunstein fristete bisher ein "kümmerliches Dasein". Dass sich die Stadt Trostberg abgehängt fühle, wurde erst in einer Stadtratssitzung Ende September diskutiert worden.

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