Mann (79) starb in Flammen-Inferno

Nach tödlichem Feuer in Traunreut: Nun auch Ehefrau (76) verstorben

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Traunreut - Nach dem verheerenden Feuer in Traunreut, bei dem ein 79-Jähriger den Tod fand, verstarb nun auch seine Ehefrau an den Folgen des Brandes.

Update, 12.25 Uhr - Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Die bei dem Brand einer Doppelhaushälfte am Mittwochabend in Traunreut schwerstverletzte 76-jährige Frau ist am gestrigen Freitag in einer Münchner Spezialklinik ihren schweren Verletzungen erlegen. Wie bereits berichtet, kam es am Mittwoch, 18. Dezember, gegen 22 Uhr zu einem verheerenden Brand einer Doppelhaushälfte in Traunreut. Dabei wurde der 79-jährige Hausbewohner sofort getötet. Seine 76-jährige Ehefrau konnte zunächst noch lebensgefährlich verletzt von der Feuerwehr aus dem brennenden Haus geborgen und zur weiteren Behandlung in eine Münchner Spezialklinik geflogen werden. Dort erlag die Dame jedoch im Laufe des gestrigen Freitags ihren schwerwiegenden erlittenen Verletzungen.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Erstmeldung

Drei Tage ist das schreckliche Feuer in einem Wohnhaus in Traunreut nun her, bei dem ein Mann das Leben verlor. Seine Frau wurde schwerst verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert - nun verstarb augenscheinlich auch sie. Wie Klaus Ritter, der Erste Bürgermeister von Traunreut, am Freitagabend bei Facebook bekannt gab, habe das Inferno inzwischen zwei Todesopfer gefordert. 

Großeinsatz der Feuerwehr am Mittwochabend in Traunreut

In der Nachricht spricht der Bürgermeister Familie und Freunden des Paares sein Mitgefühl aus. Auch lobt er die Bemühungen der Einsatzkräfte, die am Mittwochabend das Feuer bekämpften. Einige von ihnen haben am nächsten Tag nicht arbeiten gehen können, für das Verständnis der Arbeitgeber bedankt sich Ritter. 

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd konnte auf Nachfrage von chiemgau24.de den Tod der Frau weder bestätigen noch verneinen. Das Ehepaar Reissig, Nachbarn der Verstorbenen, berichteten im Gespräch mit chiemgau24.de, wie sie den Brandabend erlebten. Sie haben bemerkt, dass es im Reihenhaus neben ihnen brenne und die Feuerwehr alarmiert. Auch den Sohn ihrer Nachbarn haben sie noch angerufen und sich dann ins Freie gerettet.  Auf der Straße haben sie festgestellt, dass bereits Flammen aus den Fenstern schlugen. Erschüttert berichtete Frau Reissig, dass sie Nachts noch die Schreie des 79-Jährigen gehört hätten, auch habe er gegen die Jalousie gehämmert. Dann sei plötzlich Ruhe gewesen. Der Mann schaffte es nicht mehr lebend aus der Flammenhölle zu entkommen. Die Einsatzkräfte konnten nur noch seine Leiche bergen. Seine 76-jährige Ehefrau wurde von der Feuerwehr schwerst verletzt aus dem inzwischen in Vollbrand stehenden Haus gerettet und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. 

Die Löscharbeiten der Feuerwehr gestalteten sich nicht zuletzt aufgrund der, auf dem Dach des Hauses befindlichen Photovoltaikanlage, als äußerst schwierig, ganze 110 Einsatzkräfte kämpften in der Nacht mit den Flammen. Es gelang ihnen, ein Übergreifen auf die andere Doppelhaushälfte zu verhindern. 

jv

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