Übung der Feuerwehren bei St. Georgen

Wie Irsing im Notfall mit ausreichend Wasser versorgt werden kann

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St. Georgen - Zu einer Gemeinschaftsübung trafen sich am Montagabend (8. Juli) die Stadtfeuerwehren aus Stein / Traun, Traunreut und Matzing in Irsing im Gemeindegebiet St. Georgen.

Vorrangiges Ziel dieser Übung war die Sicherstellung der Wasserversorgung des kleinen Ortsbereiches oberhalb von St. Georgen. Angenommen war der Brand eines Landwirtschaftlichen Wiese in Irsing. Um genügend Wasser für solch einen Ernstfall zur Verfügung zu haben ist es für die Feuerwehr unerlässlich, von der Traun Wasser zu entnehmen und dieses über eine ca. 600 Meter lange Schlauchleitung nach oben zu pumpen. 

Wenn das Wasser dann oben angekommen ist, muss immer noch sichergestellt sein, dass auch genügend Druck vorhanden ist, um spezielle Fahrzeuge wie z.B. eine Drehleiter mit Löschwasser zu versorgen. Bereits bei der Anfahrt wurde die Wehren in verschiedene Abschnittsbereiche eingeteilt. Das Tanklöschfahrzeug der Steiner Wehr sowie die Drehleiter der Traunreuter Feuerwehr brachten sich sofort am Brandort in Stellung. Unterdessen war man mit einem anderen Fahrzeug und deren Besatzung der Steiner Floriansjünger dabei, die Wasserentnahme an der Traun mittels einer Tragkraftspritzenpumpe aufzubauen. 

Großübung der Feuerwehren bei St. Georgen

Die Matzinger Wehr hingegen positionierte sich auf etwa der Hälfte der 14-Prozent-Steigung des Irsinger Berges und baute eine zweite Tragkraftspritzenpumpe auf, um den benötigten Wasserdruck nach oben sicherzustellen. Mittels Schlauchanhänger wurde die Schläuche nach oben verlegt. Dies alles geschah zeitgleich und so war binnen weniger Minuten eine Wasserversorgung aufgebaut. Diese stellte sich bis zu einem bestimmten Bereich als stabil und ausreichend dar. Auch die Kommunikation mittels Funkgeräte der verschiedenen Abschnittsbereiche wie Wasserentnahme, Wasserversorgung und Brandbekämpfung wurde geprobt. 

Nach gut einer Stunde konnte man die Übung für beendet erklären. Zum Schluss war man sich einig, wertvolle Erkenntnisse für einen Ernstfall gesammelt zu haben. Die Feuerwehren aus Stein, Matzing und Traunreut waren mit insgesamt ca. 35 Einsatzkräften an der Übung beteiligt.

FDL/Benje

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