Umweltpolitik: Global denken und lokal handeln

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Vorsitzender des AKU-Traunstein Josef Mayer jun. (2.von links) umrahmt vom AKU Bezirksvorsitzenden Dr. Martin Huber (links) und dem Ethikkommissionsmitglied und Landtagspräsident a.D. Alois Glück (rechts) mit langjährigen AKU Mitgliedern.

Traunstein - Klimawandel, Wasserkraft und Biogaserzeugung waren im letzten Jahr Thema beim AKU. Bei der Hauptversammlung sprach nun Gründungsvater Alois Glück:

Global denken und lokal Handeln, auch in der Umwelt- und Energiepolitik, so lauteten die Worte von Alois Glück, Ehrengast und Gründungsvater des CSU Arbeitskreises Umwelt und Landesentwicklung (AKU) bei seinem Besuch der Kreisgruppe in Traunstein. Mit Weitblick lassen sich die Herausforderungen der Energiewende in Bayern als auch in Deutschland meistern betonte das Mitglied der Ethikkommission. Wobei es nicht nur auf den Zeitpunkt bis zum Abschalten des letzten AKWs in Deutschland ankommt, sondern viel mehr auf das richtige Gelingen der Wende. Und dabei muss auch ein Umdenken stattfinden hin zu einer bewussten und nachhaltigen Nutzung von Energie in allen Lebensbereichen. Die Wende ist nicht alleine ein rein technischer Prozess der Energieerzeugung sondern auch begleitet von einem emotionalen und gesellschaftlichen Wandel. Gefordert ist dabei die Politik einen Konsens zu finden. Notwendig wäre, so Alois Glück, eine parteiübergreifende, nationale Einrichtungen für die notwendige Koordination, wie z.B. ein Energie-Forum, um eine langfristige Planungssicherheit und Kontinuität zu bieten. Energie muss künftig verfügbar, bezahlbar und umweltverträglich sein.

Diese Worte spiegeln die globale Sichtweise und jahrzehntelange Erfahrung von Alois Glück in seiner Arbeit für die Umweltpolitik in Bayern wieder. Begonnen hat diese in den 70er Jahren als Landesentwicklung und Umweltthemen in die Planungsprozesse mit einbezogen werden sollten – noch in einer Zeit bevor es erste Umweltparteien gab. Themen gab es dann in den folgenden Jahren genügend geprägt von zahlreichen Chemieunfällen bis hin zum Waldsterben, der Luftreinhaltung und natürlich der Kernenergiediskussion. Die Energiewende in Bayern stellt für den Augenblick die größte Herausforderung dar der wir uns über alle Parteigrenzen hinweg zu stellen haben. Auch aus diesem Grunde war die Arbeit des AKU Traunstein im vergangenen Jahr speziell von diesen Themen geprägt: Unter anderem von der Diskussion zum Klimawandel mit KLJB-Landesvorsitzendem Wolfgang Ehrenlechner, Wasserkraft an der Salzach und 2020 mit Landrat Hermann Steinmaßl, Biogaserzeugung durch Fermentation von Grüngutabfällen und auch der Erdgasförderung in Assing mit der Tachinger Bürgermeisterin Ursula Haas inklusive dem Betreiber RAG bis hin zur Stromnetzproblematik mit dem Vorstand der EON-Bayern Thomas Barth.

Diese Aktivitäten fanden nicht zuletzt Beachtung auf AKU Bezirksebene. Gleich zwei Vertreter aus Traunstein sind dort seit den Neuwahlen im März 2012 aktiv: Konrad Baur als Geschäftsführer und Dr. Christian Gerhart als Beisitzer des Vorstands. Deshalb war auch der neue AKU Bezirksvorsitzende Dr. Martin Huber ein weiterer Gast bei der Jahresversammlung des AKU. Alle Anwesenden waren sich an diesem Abend darüber einig die Idee des Vorstandsmitglieds Klaus Huber in die Öffentlichkeit zu tragen, nämlich das Bewusstsein zu Schärfen für das stark volatile Stromaufkommen. So, dass sich jeder im Alltag zukünftig mehr Gedanken über ein Zusammenspiel von Stromerzeugung und Stromnutzung macht.

Pressemitteilung AKU Traunstein

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